Montag, 9. Februar 2015

Pantene Pro-V Anti-Haarverlust Serie + Tipps gegen brüchiges Haar


In meiner Friseurzeit gab es täglich mindestens einen Kunden, der sich über Haarausfall beschwert hat.
Oft war dem auch so, aber mindestens genauso oft handelte es sich bei den vielen Haaren in der Bürste nicht um Haarausfall, sondern um Haarbruch.
Das erkennt man recht einfach daran, dass dass Haar nicht mit der Wurzel ausgefallen ist, es ist lediglich "abgebrochen".

Die Ursache ist meist, dass das Haar durch Fönen, Stylen oder chemische Behandlungen  geschädigt ist. Aber es kann auch durchaus sein, dass Haare durch Mangelerscheinungen, falsche Ernährung oder Medikamente, trocken und brüchig werden.

Bei manchen ist es einfach eine genetische Veranlagung, gerade bei Naturlocken ist das recht häufig der Fall.

Haare sind normalerweise unglaublich belastbar. Sind sie gesund, hat ein Pferdeschwanz in etwa die Zugkraft von 7-8 Tonnen.
Sind Faser-und Schuppenschicht dagegen geschädigt, verliert das Haar diese Belastbarkeit, wird  trocken und kann bei Beanspruchung schneller brechen.

Dann bleiben meistens nur zwei Optionen, abschneiden oder pflegen und so versuchen, genügend Feuchtigkeit ins Haar zu bringen.


Bei Letzerem soll die Systempflege von Pantene Pro-V Anti Haarverlust (Shampoo, Pflegespülung und 1x wöchentlich eine Intensivkur) helfen.



Ich hatte mir schon vor der Kooperation mit Pantene, die Produkte (bis auf das Shampoo) selbst gekauft. Empfehlenswert finde ich die 2 Minuten-Kur. Meine extrem trockenen Spitzen sind nach der Anwendung richtig seidig und glänzen, auch ohne dass ich zusätzlich ein Öl oder Spitzenfluid benutzen muss.
Besonders gut gefallen hat mir aber das Haar-Kräftigungstonic. Es soll vor Stylingschäden schützen, gibt aber trotzdem Fülle. Das Haar fühlt sich einfach "nach mehr" an und es fällt zb. nach Benutzen der Kur, die doch sehr weich macht, nicht platt zusammen.

Der Pantene Pro-V Haarexperte Sacha Schütte hat hier noch einige Tipps zusammengestellt und erklärt, worauf man bei der Verwendung von Stylingtools bzw. Bürsten achten sollte.
 

 Systempflege:

- Genau wie bei vielen anderen Dingen gilt auch bei Haarbruch: Vorbeugen ist besser als  Heilen.
Daher empfehle ich neben einer Systempflege mit Shampoo, Pflegespülung und wöchentlich einer Intensivkur, täglich eine Leave-In Pflege für einen aktiven Schutz gegen unerwünschten Haarbruch. Sie pflegt die Haare nicht nur intensiv, sondern umhüllt sie zusätzlich mit schützenden Stoffen und schirmt so äußere Einflüsse ab.

- Pflegespülungen wirken zwar auf den ersten Blick unspektakulär, aber sorgen für Glanz, Kämmbarkeit und Geschmeidigkeit – vorausgesetzt sie werden konsequent nach jeder Haarwäsche angewendet. Sie können den natürlichen Schutzmantel der Haare wiederherstellen und sorgen für einen ausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt.

-Wer sich sichtbar gesundes Haar voller Glanz wünscht, sollte sich einmal in der Woche die Zeit für eine Intensivkur nehmen. Durch neue Technologien müssen Intensivkuren heute auch nicht mehr 20 Minuten im Haar bleiben – nach nur ein bis zwei Minuten Einwirkzeit können sie ohne Pflegeeinbußen wieder ausgespült werden.

- Einmal in der Woche sollte man seinen Haaren eine Auszeit gönnen. Einfach nach dem Waschen eine Intensivkur verwenden und die Haare anschließend weder föhnen noch stylen, sondern an der Luft trocknen lassen. Die Haare werden sich mit Glanz und Geschmeidigkeit bedanken.

- Die richtige Haarpflege fängt beim Waschen an. Da auch Rückstände von Shampoo das Haar beschweren können, sollten die Haare immer ganz gründlich ausgespült werden – mindestens doppelt so lange wie shampooniert wurde.

 - Nasses Haar ist besonders empfindlich, da die Schuppenschicht durch das Waschen aufquillt. Deshalb rate ich, überschüssiges Wasser nach der Haarwäsche mit beiden Händen oder einem Handtuch vorsichtig aus den Haaren zu drücken. Auf keinen Fall sollte man sein Haar „auswringen“ oder zu stark frottieren.

Bürsten und Kämmen

Der Mythos von 100 Bürstenstrichen für glänzendes Haar bleibt bis heute bestehen. Dabei kann
übermäßiges Bürsten mit den falschen Produkten Haarschäden verursachen und das Haar stumpf
und spröde werden lassen – was letztlich auch zu Haarbruch führen kann. Sacha Schütte verrät,
welche Bürste wofür geeignet ist und worauf man besonders beim Einsatz von Bürsten und
Kämmen achten sollte.
                             



Paddle Brushes haben normalerweise Borsten aus Kunststoff (gibt es aber auch aus Holz). Dadurch gleiten sie leicht durchs Haar und eignen sich auch aufgrund ihrer großen Oberfläche gut zum Trockenföhnen und Glätten der Haare.   
   

Um Styling Rückstände auszubürsten oder um das Haar vor dem Waschen, vor dem Schlafen gehen oder einfach zwischendurch zu bürsten, eigenen sich Bürsten mit einer Mischung aus Natur- und Kunststoffborsten ideal.

Wenn das Haar nass ist, ist es besonders empfindlich und kann leicht überdehnt werden und in der Folge auch brechen. Daher nach der Haarwäsche möglichst einen grobzinkigen, nahtlosen Kamm verwenden und das Haar damit vorsichtig „entwirren“. Kämme aus Naturmaterialien wie Horn oder auch Silikonkämme sind hierfür ideal geeignet.

Toupieren ist eine gute Möglichkeit, um mehr Volumen in die Frisur zu bringen, allerdings kann dies die Haare ganz schön belasten. Daher sollte immer eine spezielle Toupierbürste mit Naturborsten verwendet werden, da diese viel schonender ist als ein Kamm. Hierbei immer nur in eine Richtung – zum Ansatz hin – bürsten.


Die Rundbürste ist ein Stylinghelfer, der beim Föhnen Volumen ins Haar bringt. Am besten eine Rundbürste mit Naturborsten verwenden, die greifen im Haar besser und geben dem Haar Glanz.




*Dieser Beitrag wurde unterstützt von Pantene Pro-V!

Kommentare:

  1. Hm, Inhaltsstoffe sind aber nicht so toll...allein bei der Spülung sagt codecheck: "Nitrosamine gehören zu den am stärksten Krebs erregenden Substanzen. Sie können aus Kosmetika über Haut aufgenommen werden."

    Werd ich mir wohl nicht zulegen...

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    1. Inhaltsstoffe sind immer ein kontroverses Thema, ich weiß. Ich denke, da muss jeder für sich selbst entscheiden. Dennoch danke für dein Feedback!

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  2. Ja, Haarausfall und Haarbruch sollte man unterscheiden. Hab auch immer viele Haare in der Bürste, aber wenn ich mir die genauer anschaue, sind sie nur halb so lang wie meine Haarlänge: also Haarbruch. Wegen meiner Duftstoffallergie kommt Pantene für mich leider nicht in Frage, habe ich früher aber gerne benutzt. Vielleicht machen sie ja mal eine Sensitiv Serie mit mildem (oder ohne) Parfüm.
    LG Lizzy
    P.S.: Schade, dass nicht schon in der Überschrift steht, dass es sich um einen gesponserten Post handelt. Hätte es trotzdem gelesen, es passt ja thematisch zu dir als ehemalige Friseurin und zu deinem Blog.

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    1. Mh, also bisher habe ich es immer so gehandhabt, dass ich es unter dem Beitrag gekennzeichnet habe. Inwiefern ist es denn für dich wichtig, dass es nochmal im Titel erwähnt wird?

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    2. Ist dann transparenter. Man weiß schon vor dem Lesen bzw. vor dem anklicken, worauf man sich einlässt und kann die Informationen bereits während dem lesen besser einordnen.
      LG Lizzy

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    3. Ok, verstehe. Ist ja kein Problem wenn ich es zukünftig nochmal in der Überschrift erwähne :)

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  3. Es ist sehr schön zu sehen, Sie alle Ihre Informationen sind so sehr nützlich für mich danke, dass ...........

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