Freitag, 27. November 2015

Meine Geschichte zum Thema Herzenswünsche: Otto Weihnachtsfilm 2015 (Sponsored Video)





Die Geschichte im diesjährigen Otto Weihnachtsfilm ist wirklich rührend! Sie steht unter dem Motto "Weihnachten ist in dir" und die Botschaft dahinter soll zum Nachdenken anregen, worauf es an Weihnachten tatsächlich ankommt. Die Geschichte dreht sich um Herzenswünsche, aber nicht um die eigenen, sondern die Wünsche anderer. Wünsche, die man erfüllt ohne eine Gegenleistung zu erwarten oder weil man es muss, sondern um andere glücklich zu machen.

Mir fiel dazu eine Geschichte aus meiner Grundschulzeit ein. Damals hatten wir in der Vorweihnachtszeit für etwa 6 Wochen einen Gastschüler. Die Familie arbeitete auf einem Weihnachtsmarkt in der Nähe, wenn ich mich richtig erinnere, hatten sie dort einen Stand mit Süßkram und ein Karussel.
Martin und seine ältere Schwester waren es gewohnt, ständig in anderen Schulen zu sitzen, sie fuhren dauernd von einem Ort zum nächsten.

Als ob das nicht schon schwer genug für die beiden gewesen sein musste, wurden sie auch wegen ihres Äußeren gehänselt. Besonders Martin traf es ziemlich hart. Er trug alte, abgetragene Klamotten und hatte noch nichtmal nen richtigen Ranzen, sondern einen roten Rucksack mit Sparkassenlogo, der auch noch kaputt war. Einer der Trageriemen war abgerissen und er musste ihn immer festhalten damit ihm der Rucksack nicht über die Schulter rutscht.

Ein Mäppchen hatte er auch nicht, seine paar Stifte schmiss er lose in den Rucksack.
Eigentlich hätte er uns wirklich leid tun müssen aber wie fies Kinder manchmal so sind, haben wir uns alle über ihn lustig gemacht.
Besonders sein Rucksack gab immer wieder Anlass zu Hänseleien, sodass er innerhalb weniger Tage nur noch als "Sparkassen-Martin" bekannt war.
Unserer Klassenlehrerin blieb natürlich nicht verborgen, dass Martin täglich gepiesakt wurde und so wusch sie eines Morgens der gesamten Klasse gehörig den Kopf.

Ich weiss noch, dass ich mich ziemlich schämte und ein schlechtes Gewissen bekam, so wie die meisten in der Klasse. Ihr Vorschlag, etwas Geld zu sammeln, um Martin einen Ranzen zu kaufen, fanden wir daher alle gut. Wer wollte, konnte 2 DM mitbringen, den Rest wollte unsere Lehrerin beisteuern.
Ich weiss nicht wieviel zusammenkam aber die meisten brachten tatsächlich was mit, auch ich.

Die Lehrerin besorgte also einen Ranzen, inkl. Mäppchen und Turnbeutel. Es war kein teures Markenteil aber Luxus im Vergleich zu dem alten Sparkassenrucksack.
Martin war totaler He-Man Fan und die Lehrerin schaffte es doch tatsächlich einen Ranzen mit den Masters of the Universe aufzutreiben.

Ich kann mich nicht mehr an alles detailiert erinnern aber ich weiss noch ganz genau, wie Martin das Teil auspackte: Er brach in Tränen aus! Und nicht nur ein bisschen, er weinte hemmungslos und bekam sich gar nicht mehr ein. Ich hab immer noch dieses Bild im Kopf wie er den Ranzen umklammert und schluchzt.
Noch nie hatte ich vorher ein Kind gesehen, dass sie so über etwas freut, schon gar nicht über nen Ranzen! Das hat mich damals schon ziemlich bewegt und wenn ich heute daran denke, hab ich immer noch einen Kloß im Hals.

Wir haben Martin danach nicht mehr gesehen, es war der letzte Schultag vor den Weihnachtsferien aber ich bin mir sicher, dass er zumindest seiner Schultasche wegen, in anderen Schulen nicht mehr so gehänselt wurde.

Er war zwar nur kurz da aber die Erinnerung an diese Situation hat sich so bei mir eingebrannt, dass ich ihn vermutlich nie vergessen werde!

*Beitrag in Zusammenarbeit mit Otto.de!

Mein heiliger Gral: Organique Anti-Age Haarmaske




Ich weiß zwar nicht warum sie sich ausgerechnet "Anti-Age" Haarmaske nennt aber es ist mir auch wurst, denn sie erfüllt alle Kriterien, die ich an eine Haarkur stelle.

Ich kanns gar nicht oft genug wiederholen: Je grauer meine Haare werden, desto trockener werden sie. Ich hab neulich ein Foto gefunden, auf dem ich etwa Ende 20 war. Meine Haare waren total glatt und glänzend. Na gut, sie waren auch platt und dünn, aber sie glänzten.

Mittlerweile sind sie borstig, supertrocken in den Längen und Spitzen und kringeln sich von Jahr zu Jahr mehr. Nun hab ich endlich mal Volumen im Haar ohne mir einen Wolf zu toupieren, dafür aber null Glanz.

Ohne Pflege läuft bei mir gar nix mehr und selbst da gibts enorme Unterschiede. Kaum eine Kur schafft es meine Spitzen zu entstrohen, Glanz reinzubringen und sie zu entknoten. Da muss ich schon schwerere Geschütze wie Öle, Spitzenfluids etc. auffahren.

Anfang des Jahres bekam ich ein Sample der Organique Anti-Age Haarmaske und hab mir wenig davon versprochen. Organique ist zertifizierte Naturkosmetik und Nk funktioniert bei meinen Haaren meist gar nicht, weil null Effekt.


Die Anti-Age Haarmaske ist die erste, die bei mir richtig was kann. Nach der Maske muss nicht, wie bei anderen Kuren, noch was zusätzlich benutzen. Meine Haare sind supergeschmeidig aber nicht pappig und glänzen selbst in den Spitzen. Sie fühlen sich einfach richtig gesund an, auch wenn ich weiss, das sie das nicht sind ;)
 Den Unterschied merke ich besonders beim Bürsten: Ohne die Maske finde ich immer ne Menge abgebrochener Haare, mit Kur ist das deutlich weniger.

Sie enthält neben Argan- auch Traubenkernöl das für den grandiosen Duft verantwortlich sein soll. Ich finde es riecht total nach Kinderkaugummi und der Duft hält sich eeeewig im Haar, ich könnt mich reinlegen!

Die Anti-Age Maske enthält kein Silikon, keine Sulfate, Farbstoffe und ist mineralölfrei. Ich habe euch hier mal die Inhaltsstoffe abgedruckt:

Aqua, Cetearyl alcohol, Cetrimonium Chloride, Glycerin, Hydrolyzed Silk, Argania Spinosa Kernel Oil, Vitis vinifera seed oil, Pearl Powder, Maris Sal, Panthenol, Phenoxyethanol, Ethylhexyglycerin, Parfum, Citral, Citronellöl, Limonene, Linalool

 Das ist bereits mein dritter Pott, ich muss allerdings auch dazusagen, dass ich sie nicht nur als "normale Kur", sondern auch nach jedem Waschen als Spülung verwende. Mit knapp 16€ ist das natürlich kein günstiger Spass aber ich komme trotz derhäufigen Anwendung etwa 3 Monate mit den 150 ml aus.
 Ne Weile gab es auf Amazon mal ne 250 ml Größe für 19€ aber die ist immer wieder ausverkauft. Momentan gibt es die kleine Variante für 12,99€ bei nu3, da hab ich mir nochmal Nachschub geordert.

Was bleibt da noch zu sagen? Ich liebe diese Maske! Es gibt für mein Haar aktuell nichts, was ihr das Wasser reichen könnte!



Dienstag, 3. November 2015

Verhütung mit der Kupferspirale: Meine Erfahrung

 

Das Interesse an hormonfreien Verhütungsmethoden hat den letzten Jahren deutlich zugenommen, auch in meinem näheren Umfeld ist es immer häufiger ein Thema.
Wenn ich über meine Erfahrungen mit der Kupferspirale spreche, merke ich immer wieder dass viele Unsicherheiten und Vorurteile kursieren. Angefangen von Schreckensgeschichten beim Einsetzen über Spiralenschwangerschaften und Dauerblutungen ist alles dabei.

Ich möchte heute einfach mal aus meinen Erfahrungen heraus berichten, denn ich persönlich finde es gut, dass auch immer mehr Blogger das Thema Verhütung offen ansprechen. Wir sind ja schliesslich erwachsene Menschen.

Ich selbst habe mich vor knapp 5 Jahren aufgrund einer genetisch bedingten Blutgerinnerungsstörung endgültig von der Pille verabschieden müssen. Da ich dadurch ein höheres Risiko trage an einer Thrombose zu erkranken, die meisten Pillen dieses Risiko bekanntermassen eh schon steigern, blieb mir also nichts anderes übrig, als mich mit hormonfreien Methoden auseinanderzusetzen.

Ich hätte gerne auf etwas völlig natürliches wie die Temperaturmethode zurückgegriffen, doch ich kenne mich, ich bin manchmal schludrig und vergesslich, was nicht gerade förderlich für eine Verhütungsmethode ist, die einen gewissenhaften Umgang erfordert.

Nach Gesprächen mit meiner Frauenärztin und diverser Googelei habe ich mich schlussendlich für die Kupferspirale entschieden.
Es gibt natürlich auch einige Kontraindikationen, die gegen ein Einsetzen sprechen, bespielsweise starke Menstruationsbeschwerden, Kupferunverträlichkeit oder Infektionen. Deshalb ist eine vorherige Beratung beim Arzt unverzichtbar.

Wirkweise 

Es gibt mittlerweile die verschiedensten Modelle, von der Kupferkette bis zur T- oder Ovalspirale. Das Prinzip ist bei allen identisch: Ein mit Kupferdraht umwickelter Plastikkörper (bei der Kupferkette ist es lediglich ein Faden ) gibt kontinuierlich Kupferionen ab, die spermizid wirken. So wird eine Befruchtung verhindert.
Eine Freundin dachte dass die Wirkweise der Spirale darauf beruht, dass sie die Einnistung einer bereits befruchteten Eizelle verhindert. Dem ist aber nicht so, sonst gäbe es wohl keine "Spiralenkinder ".

Das war übrigens meine größte Unsicherheit: Man hört und liest ja immer wieder von Schwangerschaften trotz Spirale, obwohl sie mit einem Pearl Index von 0,3- 0,8 % eine hohe Sicherheit bieten soll.
Laut meiner Ärztin liegt das in den meisten Fällen an falscher Position bzw. fehlender Nachkontrolle. In den ersten Wochen ist das Risiko dass sie "verrutscht" oder ausgestossen wird am höchsten. Daher ist es besonders wichtig den Sitz nach der ersten Blutung nach einsetzen der Spirale zu kontrollieren. Danach reicht eine halbjährliche Untersuchung aus. Bei mir hat sich in den fast 5 Jahren nie etwas am Sitz verändert.


Das Einsetzen

Da haben wohl die meisten Schiss vor. Nee, es war nicht schön aber ich habe auch nix anderes erwartet. Der ideale Zeitpunkt ist während der Blutung, da der Muttermund dann schon leicht geöffnet ist und das Einsetzen erleichert.
Bei mir war es zeitlich erst am Ende der Periode möglich, was das Legen der Spirale etwas schwieriger und schmerzhafter machte. 
Es ist übrigens ein Gerücht, dass nur den Frauen, die auf natürlichem Weg Kinder geboren haben, eine Spirale gelegt werden kann. Ich habe zwei mal per Kaiserschnitt entbunden, das spielte ebensowenig eine Rolle wie das Alter oder ob man überhaupt schon Kinder bekommen hat.

Nun aber weiter zum Ablauf: Ein Röhrchen in dem sich die Spirale befindet, wird bis zur Gebärmutter vorgeschoben. Dort wird sie "aufgeklappt" und das wars dann schon. Hört sich simpel an, tut aber richtig weh.
Ich hätte mir zwar eine örtliche Betäubung geben lassen können aber der Gedanke mit ner Spritze dort rumzufummeln, fand ich auch nicht gerade prickelnd.

Ich wills nicht beschönigen, es sind etwa 2-3 Minuten in denen man arg die Zähne zusammenbeissen muss, dafür hat man aber auch 5 Jahre Ruhe.

Ich hatte mich danach zu einem Einkaufsbummel verabredet, dass hätte ich besser sein lassen. Den Rest des Tages hatte ich ziemliche Unterleibsschmerzen, in etwa mit starken Menstruationsschmerzen vergleichbar. Ich bin dann auch zügig nach Hause und habe michwie von vom Arzt empfohlen mit 2 Buscopan auf die Couch geschmissen.
Danach wars auch gleich ok und auch am nächsten Tag hab ich nichts mehr gespürt. Apropos spüren: Man merkt den "Fremdkörper" in keiner Situation.


Nachteile

In den ersten Wochen hatte ich leichte Zwischenblutungen, die waren nach der nächsten Periode aber verschwunden. Das hört sich jetzt vielleicht etwas naja an, aber ich habe das Kupfer in den ersten Wochen gerochen, angenehm ist anders. Die Blutung an sich ist wesentlich stärker geworden aber nicht länger als vorher.
Trotzdem nehme ich an, dass dadurch auch mein Eisenmangel verstärkt wurde. Wirklich wissen kann man es zwar nicht, weil ich immer schon Probleme damit hatte, aber es liegt nah.
Mehr Schmerzen habe ich übrigens nicht, auch die oft in Foren prophezeiten Infektionen, sind bei mir nie aufgetreten.
Im Bezug auf Schmerzen, vermehrte Blutung etc. soll die Kupferkette übrigens wesentlich besser sein und diesbezüglich fast keine Probleme machen. Einen guten Erfahrungsbericht zur Gynefix Kupferkette hat Sabine auf ihrem Blog geschrieben.

Im kommenden Frühjahr werde ich meine Spirale entfernen lassen müssen, da meine 5 Jahre Tragezeit sich dem Ende zuneigen. Aufgrund ihres Berichts habe ich mich dazu entschlossen, dann zur Gynefix zu wechseln, damit wäre dann hoffentlich auch das Thema mit der verstärkten Blutung vom Tisch, mein einziger Minuspunkt in den letzten Jahren.

Generell würde ich jederzeit wieder zu dieser Verhütungsmethode greifen. Ich war und bin nach wie vor zufrieden und die 160€ die ich gezahlt habe, waren mehr als günstig, wenn man sich 5 Jahre lang keinerlei Gedanken um Verhütung machen muss.
Ich habe mich immer "sicher"  gefühlt und schlussendlich war sie es ja auch.

Wie sind eure Erfahrungen, positiv wie negativ, mit der Kupferspirale? Oder habt ihr Fragen dazu? Dann schreibts doch in die Kommentare, ich würde mich sehr über einen Austausch zum Thema freuen :)




Donnerstag, 29. Oktober 2015

News der Woche: Mac, Bücher, Aufreger ...

Es wird mal wieder Zeit, diese Kategorie ein wenig aufleben zu lassen. Hier also ein kleiner Rückblick der letzten Woche.




Gestern flatterte die PM der ab Januar erhältlichen Viva Glam Ariana Grande Lippenprodukte in mein Postfach. Im ersten Moment dachte ich der Lippenstift ist schwarz aber es ist ein extrem dunkler, matter Pflaumeton. Ich wills haben!!!! Ob ich ihn trage oder nur angucke weiss ich allerdings noch nicht ;)  Der Erlös geht wie immer an den Mac Aids Fund, das rechtfertigt den Kauf doch gleich wieder.





Gesehen hab ich bei DM den limitierten Balea Adventskalender. Anscheinend ist er in vielen Filialen schon ausverkauft, bei uns standen bestimmt noch 5 Stück im Regal. Auch wenn er mit 14,95 € preislich noch human ist, das meiste sind Probiergrößen und mit den wenigsten Produkten, könnte ich tatsächlich was anfangen.





Mein Flop Produkt der Woche ist der Pure Coconut Conditioner, den ich für 2,99€ bei Action erstanden habe. Es gibt aus der Serie von Handcreme über Duschgel bis Haarkur so ziemlich alles. Ein absolut sinnloser Kauf, wenn man bedenkt, dass ich kaum Conditioner benutze und trotzdem mindestens 5 angefangene Flaschen zuhause rumstehen habe, aber er roch sooo gut!

Beim ersten Gebrauch, wurde mir allerdings echt anders unter der Dusche. Was in der Flasche noch herrlich nach Kokos riecht, stinkt im Haar nach angeschmortem Plastik :O  Wi-der-lich!
Ob das Zeug gekippt ist oder ich einfach ne Montagsflasche erwischt habe? Keine Ahnung, ich trau mich noch nichtmal es ins Klo zu kippen, nachher bin ich noch an nem Fischsterben oder einer Grundwasserverseuchung schuld.
Alternativ wäre es nur als Wichtelgeschenk für nervige Arbeitskollegen ein heisser Tipp ;)






Aufgrund akuter Männergrippe kam ich letzte Woche wieder vermehrt zum Lesen. Ich bin so ein Jammerlappen wenn ich krank bin aber sich mit Kindern auskurieren ist auch echt ein Ding der Unmöglichkeit. Wieso gibt es eigentlich kein Gesetz, bei dem man bei den Vätern nen gelben Schein einreichen kann, wenn man röchelnd auf der Couch hängt?
Na gut, zurück zum Thema. Gelesen habe ich Totes Meer * von Brian Keene. Ein typisches Zombie-Apokalypsen-Szenario: Überlebende retten sich auf ein Boot, blöderweise greift das Virus auch auf die gesamte Fauna über. Viel Blut, viel Gemetzel und das sehr detailreich. Ich bin nicht vor Überraschungen im Dreieck gesprungen, mit der Story wird das Rad auch nicht neu erfunden aber es war trotzdem recht spannend. Es liess sich gut "weglesen" und ist für Zombiefans sicher ganz solide.

Ausserdem habe ich mir Cupido * und Morpheus * von Jilliane Hofmann zu Gemüte geführt. Die Beiden lagen schon ne ganze Weile hier herum und ich muss sagen, ich fand sie gut. Cupido war dabei noch um Längen besser als der Nachfolger. Ich mag es ja total, wenn es immer wieder überraschende Wendungen und Verwicklungen gibt, obwohl ich schon vorm Schluss wusste worauf es hinausläuft. Aber es war gut!
Bei Morpheus nervten mich irgendwann die ständigen Erklärungen zu Paragraphen und Gesetzestexten...ich glaube das war auch, weil ich die beiden Bücher hintereinander gelesen habe, irgendwann wirds anstrengend.



Kommen wir zum Aufreger der Woche, der sich in der Kassenzone bei Aldi ereignet hat. Ich schiebe gerade meinen Wagen beiseite, um meinen Kram ordentlich einzuräumen. Die motivierten Aldi Kassierer schubsen ja gern mal alles hinterm Band mit einem Rutsch in den Wagen. Hinter mir ist ein ein recht alter Herr an der Reihe, der in seinem Geldbeutel nach passend Klimpergeld kramt. Dabei kullert ihm plötzlich der halbe Geldbeutel auf den Boden, überall liegen Centstücke im Kassenbereich verteilt.
Weil ich ja ein zuvorkommender Mensch bin und dem Oppa ersparen will, dass er auf dem Boden rumkrabbeln muss, sammel ich sein ganzes Kleingeld ein.
Er bezahlt, ich stehe wartend neben ihm, mit der handvoll roten Pennys. Er guckt grantig, dann schnauzt mich er mich an:" DIE kommen aber wieder DA rein!!!"  Untermalt wird seine Aussage noch mit einem erhobenen Zeigefinger , der mir den Weg in Richtung seines offenen Geldbeutels simuliert! Was dachte der denn was ich mit den Centstücken vorhabe? Mich ins Ausland absetzen oder was? Also manchmal!

So, das war's auch schon. Bevor ich's vergesse: Habt ihr nen ultimativen Buchtipp Richtung Thriller, Krimi etc.  den es sich zu lesen lohnt?  Dann immer her damit :)

*Affilatelink


Montag, 28. September 2015

In der Servicewüste...

 

Vor kurzem hatte ich mich mit einer Freundin zum Essen verabredet. Sie wohnt nicht in der Nähe, daher sehen wir uns nur selten und wenn, halten wir uns immer nen Abend frei an dem wir ins nahegelegene, italienische Restaurant gehen.

Wir waren dort schon öfter, das Essen ist gut und die auf alt getrimmten Räumlichkeiten, die nur durch Kerzen beleuchtet sind, machen eine total gemütliche Atmosphäre.
Der Chef des Lokals ist zwar ein muffiger, meist schlecht gelaunter Typ aber solange alles andere stimmte, war das nie ein Thema.

An dem Abend, einem Freitag, war dort wenig los. Ausser unserem Tisch waren nur noch zwei andere besetzt. Ein älteres Ehehpaar und ich schätze, eine Familie mit ihren erwachsenen Kindern.

Es war etwa halb 8 als wir dort ankamen, das Lokal hatte laut Öffnungszeiten bis 23 Uhr offen.

Wir bestellten bewusst keine Vorspeise, weil wir beide noch Platz lassen wollten für den Nachtisch. Schon auf der Hinfahrt hatten wir fast aufs Armaturenbrett gesabbert als wir über das göttliche Erdbeertiramisu plauderten.
Das bestellten wir immer und es war jedesmal das Highlight des Essens.

Eine der beiden Kellnerinnen, ein junges Mädchen, kam mit der Speisekarte an unseren Tisch. Das Mädchen war sichtlich erkältet, zog unentwegt die Nase hoch, hustete und sah auch sonst richtig fertig aus. Meine Freundin meinte dann noch zu ihr, dass es sie aber ziemlich erwischt hätte, worauf sie erzählte, dass bei ihr zuhause alle mit Grippe und hohem Fieber flachlägen.

Warum der Chef sie in dem Zustand noch zwischen den Tischen rumspringen liess und anmoserte, sie solle nicht so laut husten, erschloss sich uns nicht. Es war ja nix los und die zweite Kellnerin hätte locker ihren Part mitübernehmen können.

Üblicherweise gab es vorm Essen immer ein Körbchen Brot mit verschiedenen Dips, an diesem Abend kam aber nix. Das war jetzt nicht weiter schlimm, wir wollten uns wegen des Nachtischs eh nicht so vollhauen.

Beim Hauptgericht zeigten sich dann aber die ersten Probleme: Bei der Pizza meiner Freundin war der Teig noch nicht durchgebacken und meine Nudeln waren auch noch ziemlich knackig al dente.
Meins war noch essbar, meine Freundin dagegen bat den Chef, ihre Pizza nochmal kurz in den Ofen zu schieben.

Ohne ein Wort nahm er den Teller und kam einige Minuten später nochmal um ihn wortlos wieder hinzuschieben.
Zwischendrin servierte das total verschnupfte Mädchen unsere Getränke, nieste und hustete aufs Tablett, putzte sich mit lautem Brodelgeräusch die Nase an einem völlig zerfledderten, vollgeschnäutzen Tempo um dann die Gläser oben am Rand hochzuheben und uns hinzustellen.

Ehrlich, das Mädchen tat mir leid aber ich möchte auch aus keinen mit Viren vollgeschnäuzten Gläsern trinken, an denen noch feuchte Fingerabdrücke kleben. Vielleicht bin ich zimperlich aber ich fand das mehr als unappetittlich und wir baten um neue Getränke.
Das ältere Ehepaar am anderen Tisch übrigens auch. Die hatte es noch schlimmer erwischt, als die Kellnerin ihnen in den Salat kodderte. Auch den liessen sie zurückgehen.

Der Chef war sichtlich genervt aber anstatt das Mädchen mal nach Hause in ihr Bett zu schicken, hing sie fortan wie ein Schluck Wasser in der Kurve am Tresen.

Noch während wir assen, es war ca. halb neun, fing der Chef an, an sämtlichen unbesetzten Tischen die Kerzen auszublasen. Für ein romantisches Date wär das sicher ganz nett gewesen aber da mittlerweile nur noch wir und das ältere Paar dort sassen, wurde es schon ziemlich duster im Raum.

Kurze Zeit später kam er dann auf die Idee, auch noch die Stühle hochzustellen und das nicht etwa leise, nee, da wurde gepoltert und die leeren Tische quietschend durch die Gegend geschoben.

Es war einfach nervig und man konnte sich kaum noch vernünftig unterhalten. Als unsere Teller abgeräumt wurden, bestellten wir gleich unseren Nachtisch.

"Ja, das geht nicht mehr, die Küche ist schon zu!"  

 "Aber ihr habt doch immer bis 11 geöffnet, oder ?"

"Haben wir auch aber der Koch ist schon weg, weil so wenig los war!"

Spätestens da war ich echt grantig. Wir hatten uns den ganzen Tag auf diesen doofen Nachtisch gefreut und dann machen die um 9 die Küche zu? Er hätte statt dem Koch mal lieber die Kellnerin nach Hause geschickt! Davon ab, muss man kein Sternekoch sein, um ein Tiramisu aus dem Kühlschrank zu holen!

Das ältere Paar am anderen Tisch wurde mittlerweile auch etwas ungehalten. Die Frau hatte sich wohl genauso auf den Nachtisch gefreut und versuchte den Chef zu bequatschen, ohne Erfolg:
" Ok, dann bringen sie mir doch bitte noch einen Kaffee!"

"Die Maschine haben wir gerade ausgemacht!"

"Sie werdens ja wohl noch schaffen, den Stecker wieder reinzustecken oder?"

Die Frau bekam mit grantiger Miene ihren Kaffee serviert und zeitgleich, wie wir auch, die Rechnung auf den Tisch gelegt ohne dass jemand danach gefragt hätte.

Die Getränke die wir noch bestellt hatten kamen auch nicht mehr, stattdessen schlurfte die zweite Kellnerin, mit Putzeimer und Wischmop rein, machte das Licht an und fing im hinteren Teil schonmal an zu den Boden zu wienern.
Ich wartete eigentlich nur noch drauf, das der Chef mit ner Sackkarre um die Ecke kommt und uns vor die Tür schiebt.
Man hatte das Gefühl, dass wir regelrecht rausgeekelt werden sollten.
Das Ehepaar war ziemlich stinkig und rief zu uns rüber, dass sie hoffen, wir gäben ebenfalls kein Trinkgeld. Machten wir auch nicht.

Der Chef hatte allerdings wenig Interesse den Grund zu erfahren. Wir versuchten ihm zwar nett aber bestimmt zu vermitteln, dass wir die ganze Situation an diesem Abend nicht besonders doll fanden, bekamen aber null Reaktion darauf.

Nach der Nummer sagten sowohl das Paar als auch wir, dass wir unter diesen Umständen wohl nicht mehr hier essen würden und er meinte nur: " Ja, dann kann ich es auch nicht ändern! Ich will auch irgendwann mal Feierabend machen" Öhm???
Die Frau regte sich fürchterlich auf und rief ihm noch hinterher, dass er dann seine Öffnungszeiten ändern soll, wenn er will dass die Leute um 9 Uhr verschwinden!

Ich bin echt der Letzte der kein Verständnis hat, wenn man "pünktlich" Feierabend machen will. Es gibt sicher immer Ausnahmesituationen in denen man das Geschäft eher schliessen möchte aber 2 Stunden früher die Schotten dichtmachen weil ja eh kaum Betrieb ist?
Früher im Laden konnte ich auch nicht um 4 Uhr sagen:" Och, es ist so wenig los, ich schmeiss die Tante mit der Strähnenfolie aufm Kopp jetzt mal raus!"

Offenbar war es demjenigen völlig wurscht ob wir zufrieden rausgehen oder nicht. Ich fand das echt schade und die logische Konsequenz ist, dass wir dort zum letzten Mal waren.  
 
Habt ihr schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht oder hattet das Gefühl als Kunde/Gast unerwünscht zu sein?










Sonntag, 27. September 2015

Manhattan Soft Rouge Lipstick "Dark Pomegranate"

 

Es ist schon Ewigkeiten her, dass ich in der Drogerie an der Manhattan Theke gestanden habe. Hätte nicht eine Freundin interessiert an den Testern rumprobiert, wären mir die neuen Lippenstifte gar nicht aufgefallen.
Ich muss sagen, ich war wirklich überrascht: Neue Texturen, neue Verpackungen, neue Farben! Irgendwie ist die letzte Sortimentsumstellung still und leise an mir vorbeigezogen.
Genauso wie die Tatsache, dass die Lippenstifte neben Nummern, endlich Namen haben....ich bin so out ;)

Neben den All in One Lippenstiften, haben mich die  Manhattan Soft Rouge * besonders gereizt. Die Farbauswahl fand ich richtig gut, auf Anhieb hätte ich bestimmt 5 Farben einpacken können, entschied mich aber schlussendlich nur für die 960 Dark Pomegranate. Man will ja erstmal gucken wie sie sich so im Gebrauch schlagen.

Dark Pomegranate ist kein, wie man bei Name und Optik vermuten würde, kräftiges, dunkles Rot sondern ein leichter, schimmerloser Himbeerton der perfekt in den Alltag passt.



Die gelartige, leichte Textur ist sicher nichts Neues, fast jede Marke hat mittlerweile solche Produkte im Sortiment. Optisch kommt man nicht an der Ähnlichkeit zu den Dior Addict Lippenstiften vorbei und ich muss sagen, auch die Qualität steht dem in nichts nach.

Ich habe weder am Tragegefühl, noch am Auftrag etwas auszusetzen. Er kriecht nicht und die Lippen sehen gepflegt aus. Für 3,90€ ein Schnapper!
Von der Haltbarkeit darf man natürlich bei der Textur nichts Aussergewöhnliches erwarten, man muss halt über Tag öfter mal nachlegen. Ich habe erst beim Hochladen bemerkt, dass die Kamera die Farbe etwas verschluckt, aber ihr könnt ja anhand des Swatchs erkennen, dass die Farbintensität eigentlich deutlich besser ist. Den Silberblick dürft ihr dezent übersehen ;)


Wenn ich einen winzigen Kritikpunkt habe, dann ist es der doch sehr intensive Duft. An sich riecht  er gut, man hat ihn aber auch stetig in der Nase, was einigen sicher too much sein könnte.

Ich für meinen Teil, bin wirklich positiv überrascht. Manhattan hat für den kleinen Preis ein absolut gelungenes Produkt auf den Markt geworfen, dass den Vergleich mit teueren Marken nicht zu scheuen braucht. Daumen hoch!



                                                                                                                                            *Affilate Link

Mittwoch, 23. September 2015

Dorfgespräche

Wer kennt sie nicht, die Tratschgeschichten, die aus einer Mücke einen Elefanten machen.
Zum Beispiel die Titelstorys diverser Klatschheftchen: "Schock für Prinzessin Maxima! NOT-OP!"  
Hat man den Artikel aufgeschlagen stellt sich raus, dass lediglich dem Hund der Großtante unter Narkose der Zahnstein entfernt wurde.
Eigentlich rechnet man doch mit einem engen Angehörigen, der mit Blinddarmdurchbruch oder einer entfernten Niere auf Intensiv liegt, aber sowas? Zahnstein?! Wie schrecklich! Der arme Hund, ich möchte mir gar nicht vorstellen wie schlimm diese schweren Stunden für 's Königshaus gewesen sein mussten...

Ähnliches kennt man auch unter den You Tubern. Man sieht das Vorschaubild, am besten noch mit Mütze auf'm Kopf und dem vielversprechenden Titel "Ich war beim Friseur: Haare kurz!" 
Dann klickt man aufs Video, in der Erwartung einer Totalveränderung und wat is? Die gleichlangen Haare wurden von Schlüssenbein- zu "Achtung"   Schulterlänge gekürzt und man sieht bis auf 3 cm Längenunterschied gar nix!!!               

Na gut, in beiden Fällen kann man das noch recht einfach mit dem Erhöhen der Absatz- bzw. Klickzahlen erklären, doch auch ausserhalb der Medienwelt wird auch gern mal aus ner Kleinigkeit eine riesen Nummer gemacht.

Besonders in ländlichen Regionen, wo jeder jeden kennt, ist das Gang und Gäbe. In unserem Dorf haben so ziemlich alle mal Stoff für eine sensationelle Story geliefert, auch wenn es im Endeffekt nur ne Banalität war, die eigentlich kein Schwein interessiert hätte. Aber wenn man sie ordentlich aufbauscht und jeder noch ne Kleinigkeit dazuerfindet, wirds ganz schnell erzählenswert.

Da wäre zum Beispiel die Geschichte, als im nahegelegenen Stausee ein Mann von einem Hecht in den Zeh gezwickt wurde. Natürlich kursierten danach diverse Horrorstorys: Vom zerfleischten Fuss bis zur Amputation des Beins war alles dabei.

Neulich kam es wieder zu einer ähnlich brisanten Entwicklung. Morgens wurde ich schon von einer äußerst gesprächigen Nachbarin angequatscht:"Hast du das schon von Schubert's Hans gehört? Den haben sie gestern an der Tankstelle verhaftet!!!"
Besagter Hans war der Vater einer meiner Freundinnen und ich kannte ihn schon seit meiner Kindheit. Ich konnte mir viel vorstellen, aber das nicht!
Am Vormittag traf ich beim Einkaufen eine Bekannte, die bestätigte, sie habe beim Tanken gesehen, wie 2 Polizisten ihn ins Auto verfrachteten.
Im Laufe des Tages hörte ich diese Version noch mehrfach. Zum Abend hin, hatte sich die Geschichte vervollständigt: Diverse Mitbürger behaupteten nun, er hätte offenbar versucht die Tankstelle zu überfallen und wäre dabei überwältigt worden! 

So langsam verwirrte mich das Ganze dann doch Einen Tag später meldete sich meine Freundin per Whats App. Sie wollte mich mal fragen, ob ich schon die neuesten News von ihrem kriminellen Vater gehört hätte. Es stellte sich raus, dass er an diesem Tag im Stehbistro der Tankstelle einen Kaffee getrunken hatte, um sich die Zeit zu vertreiben, während sein Auto in der Kfz Werkstatt nebenan stand. Er und die beiden Polizisten, die kurz darauf in die Tanke stiefelten, waren befreundet und kannten sich schon ewig. Nach einem kurzen Gespräch, bot einer an, ihn mitzunehmen und nach Hause zu fahren, da es mit der Reparatur länger dauerte als geplant.

Er stieg hinten im Streifenwagen ein und wurde dabei von mehreren Leuten gesehen, die sich anschliessend lauter wirre Geschehnisse zusammenphantasierten.

Er nahm das Gerede mit Humor, meine Freundin und ich fanden die ganze Situation ebenfalls so skurril, dass wir uns erstmal köstlich amüsierten.

Eigentlich ist es aber gar nicht so witzig wenn man bedenkt, wie rufschädigend so ein Gequatsche sein kann. Zum Glück ebbte alles genauso schnell ab, wie es gekommen war. Als klar wurde, dass er nicht in Haft sass und ohne Fussfesseln übers Dorffest schlenderte, war das Thema schon wieder uninteressant.
Wenn den Leuten langweilig ist, muss man eben selbst für das Drama sorgen, selbstverständlich nur bei Anderen.

Vielleicht bin ich ja die Nächste, wenn ich zu lange nach der Weihnachtsdeko im Keller krame, da könnte ja was ganz anderes hinterstecken, ein Crystal Meth Labor oder so ;)



Freitag, 28. August 2015

Adieu Damenbart!

Es gibt Dinge auf die ich liebend gern verzichten könnte, dazu gehört definitiv der Damenbart. Was er evolutionstechnisch für ne Bedeutung hat und warum ich mit zunehmendem Alter immer mehr wie Dschingis Khan aussehe, erschliesst sich mir wirklich nicht.
Fakt ist, aus den 2-3 mickrigen Haaren am Kinn sind locker 20-30 dunkle Borsten geworden und in den hellbraunen Flaum auf der Oberlippe könnte man sich gemütlich reinkuscheln, wenn ich ihn wild wuchern liesse.
Natürlich rücke ich dem Pelz an den Kragen: Ich hocke 2 mal pro Woche zupfend vorm Vergrößerungsspiegel, weil das, nach etlichen Enthaarungsmethoden, die für mich effektivste ist.

Ja, es ist zeitintensiv aber noch mehr stört mich, dass ich mich nie auf das was ich vorm Spiegel fabriziere, verlassen kann.

Als Beispiel: Ich zupfe mich vermeintlich haarfrei und stehe dann bei Neonlicht in einer Umkleidekabine und sehe so aus:


IMMER sind irgendwo noch Haare, von deren Existenz ich nix ahnte, da kann ich noch so sorgfältig gezupft haben. Ist das Licht anders, sei es im Rückspiegel vom Auto, auf öffentlichen Toiletten oder im Schminkspiegel unterwegs, ich sehe garantiert irgendwelche fetten Borsten und frage mich:WIE bitte konnte ich die übersehen??? Ich renne mit nem halben Dreitagebart durch die Gegend während ne halbe Stunde vorher da noch nix war?!

Einen ultimativen Tipp hatte jetzt eine Freundin, die sich dieses Teil bei Amazon bestellt hat. 


Was optisch auch als Gemüseschneider durchgehen könnte, hat sich für mich zu einem unentbehrlichen Haarenterfnungstool gemausert.

Das Prinzip ist einfach: Man rollt mit der Spirale über die entsprechenden Stellen, die Haare klemmen sich ein und werden so ausgezupft. Quasi ein manuelles Epiliergerät. Die Spirale ist auch so angebracht, dass sie sich problemlos den Gesichtskonturen anpasst.

Die Prozedur kann man wunderbar abends vorm Fernseher vollführen, ich brauche noch nichtmal nen Spiegel, denn man merkt am Ziepen ob man haarfrei ist oder nicht.

Ich könnte jetzt lügen und behaupten es ist völlig schmerzlos, ist es aber nicht. Es pietscht schon ziemlich, ist aber auszuhalten. In etwa vergleichbar mit nem Gesichtsepilierer.
Wenn ich en empfindlichen Tag habe, leg ich vorher nen Kühlakku auf die Oberlippe, dann ist es echt human.

Ich jedenfalls bin absolut begeistert, für knapp 15€ hab ich hier viel Effekt und muss mir keine Gedanken mehr machen, ob ich draussen im Tageslicht aussehe wie ein Werwolf.

Es gibt verschiedene Varianten dieser Tools, meiner nennt sich wohl Zwicky Smooth *klick*  , ihr könnt aber unter "Epiroller" diverse andere Modelle finden.  Wahrscheinlich kennt ihr den Vorgänger der Roller, die sogenannten Episticks, die nur aus einer Spirale bestehen und keine Rollfunktion haben. Die sind allerdings völlig anders und wesentlich umständlicher von der Handhabung.
Falls ihr  Interesse habt, dann schaut lieber nach dem Epiroller, er ist wesentlich simpler anzuwenden und meiner Meinung nach auch effektiver.
                                                                                                                                           

                                                                                                                                             *Affilate-Link









Mittwoch, 12. August 2015

Von Schweißausbrüchen und dämlichen Anti-Hitze-Tipps

Ich jammere eigentlich nie übers Wetter, da können's 20 Grad Minus sein oder 4 Wochen Dauerregen, aber jetzt, ja jetzt muss ich JAMMERN.
Ich bin bei diesen Temperaturen zu nix zu gebrauchen, mein Kopf ist matschig, ohne mich zu bewegen liege ich den ganzen Tag wie ein Rollbraten in meinem eigenen Saft und transpiriere vor mich hin.
Mein nächtliches Schlafpensum belief sich die letzten Tage auf knappe 3 Stunden, die ich aufgrund hervorragender Isolierung unseres Dachgeschosses (gestern Abend erfrischende 33Crad!)  im Wohnzimmer auf dem blanken Laminat verbracht habe...alles andere war nicht zu ertragen!

Entsprechend grantig und mit Rücken hieve ich mich morgens vom Boden auf, während 2 mosernde  Kinder plärrend die Treppe runtertrampeln, gefolgt von unserem dauerhechelnden Hund, der grundsätzlich bei Hitze den flotten Otto kriegt...es ist herrlich!

Eigentlich ist mein komplettes Umfeld am Jammern oder dauergereizt. Der Einzige der die Bullenhitze super findet ist mein Nachbar von gegenüber. Entweder liegt er von morgens bis abends in der prallen Sonne, mäht oder "trainiert" mit zwei 1,5 Literflaschen Wasser seinen Bizeps. Letzte Woche hat der Herr Nachbar sogar seinen Heimtrainer auf die Terrasse geschleift und sich in Profi-Rennradbekleidung, mit Helm und Sonnenbrille, einen abgestrampelt. Ich weiß echt nicht wie er das aushält, mir wird schon beim Zugucken anders...

Ich jedenfalls, habe mich in den letzten Wochen mal wieder nach dem ultimativen Abkühltipp gesehnt. Alle Jahre wieder graben sämtliche Medien ihre Anti-Hitze-Tipps aus und ich bin fassunglos, wie einfach es doch ist...also theoretisch und so!

Da hätten wir den epischsten aller Hitzetipps:Viel trinken! Mal ehrlich, wärt ihr drauf gekommen? Ich nicht, ich trinke ja grundsätzlich nie was wenn's warm ist. Da muss man aber schon ein ganz schlauer Fuchs sein um auf die Idee zu kommen, viel Wasser in sich reinzukippen, wenn einem der Schweiss vom Rücken in die Unterhose läuft !

Auch sehr hilfreich fand ich den Tipp, seine Kleidung der Wärme anzupassen und luftige Klamotten zu tragen. Hab ich gleich mal meine Ugg Boots und die Thermounterwäsche ausgezogen...war gleich viiiiel besser!

Interessant ist auch die Theorie auf schwere Speisen zu verzichten und stattdessen lieber auf frisches Obst und Gemüse zurückzugreifen. Besonders Hack und Geflügel sei aufgrund der Gefahr von Salmonellen nicht so optimal. War mir gar nicht bewusst als ich heute zum Mittagessen nen schönen Mettigel auf die Terrasse gestellt habe. Mh, den Rest wollte ich zwar später noch essen aber nach dem Tipp? Ich hol ihn mal eben rein....

Geholfen hat mir auch der Rat eines Online-Redakteurs, der behauptete man könne sich auch ganz prima in Badeseen, Freibädern oder Pools abkühlen. Hab meinen Freund gleich mal draussen mit dem Erdaushub beschäftigt. Bis unser neuer Pool fertig ist, bin ich erstmal ins Freibad. Es war so herrlich. Das Wasser war schon bissl warm, weil viele nackige Kleinkinder ihre Schwimmwindel verloren hatten :( Leider waren auch nur noch Stehplätze im Wasser vorhanden und als ein Rentner sich versehentlich an meinem Kopf statt des Beckenrands abgestossen hat, ging ich wieder raus. Aber der nasse, klebrige Schweiss meines übelriechenden, fremden Deckennachbarn hat dafür super gekühlt. Werde ich definitiv wieder machen, ein toller Tipp :)

Habt ihr eigentlich schon mal überlegt einen Ventilator aufzustellen? Nein? Ich auch nicht, bis ich es mit eigenen Augen gelesen habe. Da kommt so Luft raus und die ist erfrischend wenns warm ist. Eine tolle Idee, meine Zimmertemperatur ist um ganze 2 Grad gefallen!!!!

Mittags soll man übrigens, wie im südländischen Raum, am besten zwischen 12 und 15 Uhr eine Siesta halten. Ich hab zwar versucht meinem Chef zu erklären, warum ich nun jeden Tag 3 Stunden unterm Schreibtisch liege, hab aber die Vermutung, er hält nicht viel von dem Tipp :(

Der allerallerallerbeste Anti-Hitze-Tipp war jedoch folgender: An der Küste oder ab 2000 Höhenmeter auf der Zugspitze soll's auch bei Hitze angenehm temperiert sein. Wie ich das vergessen konnte weiss ich nicht, bin ich doch früher gerne mal in der Mittagspause auf die Zugspitze gekraxelt um etwas kühle Luft zu schnappen. Ja, manchmal kommt man auf die einfachsten Dinge nicht :)


Ähm, ja. Das sind also Deutschlands Hitzetipps. So originell, so nützlich und so innovativ! Ich frage mich was als nächstes kommt? Den Kopf in die Kühltheken bei Lidl stecken? Kurz zum Nordpol rüberlaufen? Sich etwa unter die "kalte" Dusche stellen? Oder, Gott bewahre, die Klimaanlage im Auto anmachen?
Mich würde wirklich interessieren wer Jahr für Jahr diese unschlagbaren Tipps in die Welt streut? Vielleicht die Igelgruppe von der St. Marien-Kita, eine andere Erklärung fällt mir nicht ein.

Blöderweise ist mir trotz dieser wahnsinnig tollen Tipps immer noch warm und ich pappe weiter vor mich hin. Ich stinke, habe Füsse wie aufgeblasen, meine Haare sehen dauerfettig aus und mein schwitziges Gesicht kriegt immer mehr Ähnlichkeit mit Hellboy! Ganz großes Kino, dass die nächsten Tage genauso bleiben wird!

Vielleicht hat jemand unter euch den ultimativen Tipp wie ich die kommende Woche überstehe ohne zu schmilzen, ich werd euch ewig dankbar sein ;)





Freitag, 13. Februar 2015

Gillette ProGlide Flexball Valentinstags-Gewinnspiel: Zeigt her euer #shavie!


*Dieser Beitrag wird unterstützt von Gillette (sponsored)


Ich denke jeder hat schonmal seinem Freund, Mann oder Vater belustigt beim Rasieren zugesehen. Die Grimassenschneiderei um jedes Haar zu erwischen, ist ähnlich amüsant anzuschauen wie das Mascara auftragen oder Kontaktlinsen einsetzen.

Ich sehe schon kommen, dass ich irgendwann selber mit Rasierschaum und Gesichtsgymnastik vorm Spiegel stehe, wenn mir im Alter noch mehr Haare am Kinn wachsen ;)

Durch den optimierten Bewegungswinkel des Gilette ProGlide Flexball soll mit den mimischen Entgleisungen aber nun Schluss sein. 



                     

Zeit für eine Hommage an die Rasiergymnastik, die wir feierlich mit einem Valentinsgewinnspiel begehen :)
Schnappt euch einfach euren Mann, Bruder, Gärtner oder wen auch immer und zeigt mir euer  #shavie Foto.

Zu Demonstrationszwecken hat sich mein selbstloser Freund zur Verfügung gestellt. Als kleinen Anreiz habe ich ihm eine Wagenladung Thai-Curry versprochen, nur mal so als Tipp ;)


Natürlich müsst ihr euch nicht umsonst in eine kompromittierende Pose werfen:

Zu gewinnen gibt es die Samsung NX Smart Mini, einen Gillette ProGlide Flexball oder wahlweise einen Venus Embrace Rasierer.



Wie könnt ihr teilnehmen?

Hat sich jemand zu einem Foto breitschlagen lassen, könnt ihr es auf Facebook, Twitter oder Instagram mit dem Hashtag #shavie posten. Wichtig ist, dass ihr das Foto zu mir verlinkt, damit ich es sehe und ihr in den Lostopf wandern könnt.

Teilnehmen kann jeder aus Deutschland, wer unter 18 ist braucht die Einverständnis seiner Eltern.
Ihr müsst damit einverstanden sein, dass eure Adresse zwecks Versand an die zuständige PR weitergeleitet wird.

Das Gewinnspiel läuft ab heute bis zum 18.2. um 24 Uhr, der Gewinner wird von mir angeschrieben.

Dann mal los :))



Donnerstag, 12. Februar 2015

L'oreal Dark Sides of Grey Kollektion


Ihr habt es bestimmt noch nicht mitbekommen, aber Shades of Grey wurde verfilmt! Jetzt isses raus! Die Katz ist aus dem Sack!


Zu diesem Anlass haben 8799220 schlaue Marketingfüchse sich überlegt, die Thematik aufzugreifen. International haben Baumärkte ihre Hanfseilbstände aufgestockt und wer Kabelbinder für handwerkliche Tätigkeiten sucht, wird sich zukünftig bei den SOG Merchandising Artikeln umgucken müssen.
Zu meinem Bedauern konnte ich bisher keine grauen Damenhygieneartikel entdecken....also echt, das geht aber besser!

Zurück zum eigentlichen Thema der Überschrift, der Dark Sides of Grey Nagellackkollektion von L'oreal.


Egal wie sie nun heisst, sie gefällt mir.
Neben Basislacken in weiß, grau, schwarz und taupe, enthält sie auch verschiedene Effektlacke.



Besonders interessant dürfte der Wax-Effekt 885 sein. Solo auf dem Nagelrad kann man lediglich die milchig weisse Textur erkennen. Sorry übrigens für die unterirdische Bildqualität, meine Kamera fokussiert nur noch wann sie will und ich musste zum Teil auf Handyfotos zurückgreifen. Aber besser als nichts!


Beim Wax-Lack habe ich mich mit mäßigem Erfolg, an einer Kombi mit dem schwarzen Lack versucht. Der war allerdings noch nicht genug durchgetrocknet und man kann sich vorstellen, dass das nix wurde. Ich habe einfach kein Talent für Nageldesigns :(
Wer gute Bilder des Wax Lacks sehen möchte und nicht mein Gewurschtel, der guckt sie sich bei The Beauty of Oz an und abonniert auch gleich ;)

Wie es mit den Lacken aussehen kann, könnt ihr euch *hier* auf dem Instagram Account von Beautyrella anschauen, die einen wirklich schönen Ombre Look gepinselt hat.

Vom Auftrag kann ich sagen, dass sich alle Lacke völlig problemlos auftragen liessen, zum Teil waren sogar die Effektlacke in einer Schicht völlig deckend.

Besonders toll finde ich den Spicy Effekt Lack 891, der solo richtig was hermacht und zudem total narrensicher aufzutragen ist. Da fragte mich doch glatt die Kassiererin bei DM was ich für einen Lack trage :P

Am Wenigsten kann ich mit dem 891 Topper anfangen, das ist einfach nicht meine Farbe, auch wenn er vielleicht in Kombi mit dem Metallic-Effekt Lack (893) nicht schlecht aussehen könnte.

Bei der 603, einem lila-taupe mit Schimmer, musste ich gleich an Paradoxal denken. Aufgetragen verliert sich der Schimmer wieder etwas, nichtsdestotrotz der Farbton, den ich vermutlich am Häufigsten tragen werde.


Alles in allem, finde ich die Kollektion gelungen. Schwarz und weiß hätte ich nicht gebraucht, aber als Basis für Effekte gehören sie nunmal dazu.


Gefallen euch die Lacke oder geht ihr schon aus Prinzip der Shades Hysterie aus dem Weg? ;)

*PR-Sample

Montag, 9. Februar 2015

Pantene Pro-V Anti-Haarverlust Serie + Tipps gegen brüchiges Haar


In meiner Friseurzeit gab es täglich mindestens einen Kunden, der sich über Haarausfall beschwert hat.
Oft war dem auch so, aber mindestens genauso oft handelte es sich bei den vielen Haaren in der Bürste nicht um Haarausfall, sondern um Haarbruch.
Das erkennt man recht einfach daran, dass dass Haar nicht mit der Wurzel ausgefallen ist, es ist lediglich "abgebrochen".

Die Ursache ist meist, dass das Haar durch Fönen, Stylen oder chemische Behandlungen  geschädigt ist. Aber es kann auch durchaus sein, dass Haare durch Mangelerscheinungen, falsche Ernährung oder Medikamente, trocken und brüchig werden.

Bei manchen ist es einfach eine genetische Veranlagung, gerade bei Naturlocken ist das recht häufig der Fall.

Haare sind normalerweise unglaublich belastbar. Sind sie gesund, hat ein Pferdeschwanz in etwa die Zugkraft von 7-8 Tonnen.
Sind Faser-und Schuppenschicht dagegen geschädigt, verliert das Haar diese Belastbarkeit, wird  trocken und kann bei Beanspruchung schneller brechen.

Dann bleiben meistens nur zwei Optionen, abschneiden oder pflegen und so versuchen, genügend Feuchtigkeit ins Haar zu bringen.


Bei Letzerem soll die Systempflege von Pantene Pro-V Anti Haarverlust (Shampoo, Pflegespülung und 1x wöchentlich eine Intensivkur) helfen.



Ich hatte mir schon vor der Kooperation mit Pantene, die Produkte (bis auf das Shampoo) selbst gekauft. Empfehlenswert finde ich die 2 Minuten-Kur. Meine extrem trockenen Spitzen sind nach der Anwendung richtig seidig und glänzen, auch ohne dass ich zusätzlich ein Öl oder Spitzenfluid benutzen muss.
Besonders gut gefallen hat mir aber das Haar-Kräftigungstonic. Es soll vor Stylingschäden schützen, gibt aber trotzdem Fülle. Das Haar fühlt sich einfach "nach mehr" an und es fällt zb. nach Benutzen der Kur, die doch sehr weich macht, nicht platt zusammen.

Der Pantene Pro-V Haarexperte Sacha Schütte hat hier noch einige Tipps zusammengestellt und erklärt, worauf man bei der Verwendung von Stylingtools bzw. Bürsten achten sollte.
 

 Systempflege:

- Genau wie bei vielen anderen Dingen gilt auch bei Haarbruch: Vorbeugen ist besser als  Heilen.
Daher empfehle ich neben einer Systempflege mit Shampoo, Pflegespülung und wöchentlich einer Intensivkur, täglich eine Leave-In Pflege für einen aktiven Schutz gegen unerwünschten Haarbruch. Sie pflegt die Haare nicht nur intensiv, sondern umhüllt sie zusätzlich mit schützenden Stoffen und schirmt so äußere Einflüsse ab.

- Pflegespülungen wirken zwar auf den ersten Blick unspektakulär, aber sorgen für Glanz, Kämmbarkeit und Geschmeidigkeit – vorausgesetzt sie werden konsequent nach jeder Haarwäsche angewendet. Sie können den natürlichen Schutzmantel der Haare wiederherstellen und sorgen für einen ausgeglichenen Feuchtigkeitshaushalt.

-Wer sich sichtbar gesundes Haar voller Glanz wünscht, sollte sich einmal in der Woche die Zeit für eine Intensivkur nehmen. Durch neue Technologien müssen Intensivkuren heute auch nicht mehr 20 Minuten im Haar bleiben – nach nur ein bis zwei Minuten Einwirkzeit können sie ohne Pflegeeinbußen wieder ausgespült werden.

- Einmal in der Woche sollte man seinen Haaren eine Auszeit gönnen. Einfach nach dem Waschen eine Intensivkur verwenden und die Haare anschließend weder föhnen noch stylen, sondern an der Luft trocknen lassen. Die Haare werden sich mit Glanz und Geschmeidigkeit bedanken.

- Die richtige Haarpflege fängt beim Waschen an. Da auch Rückstände von Shampoo das Haar beschweren können, sollten die Haare immer ganz gründlich ausgespült werden – mindestens doppelt so lange wie shampooniert wurde.

 - Nasses Haar ist besonders empfindlich, da die Schuppenschicht durch das Waschen aufquillt. Deshalb rate ich, überschüssiges Wasser nach der Haarwäsche mit beiden Händen oder einem Handtuch vorsichtig aus den Haaren zu drücken. Auf keinen Fall sollte man sein Haar „auswringen“ oder zu stark frottieren.

Bürsten und Kämmen

Der Mythos von 100 Bürstenstrichen für glänzendes Haar bleibt bis heute bestehen. Dabei kann
übermäßiges Bürsten mit den falschen Produkten Haarschäden verursachen und das Haar stumpf
und spröde werden lassen – was letztlich auch zu Haarbruch führen kann. Sacha Schütte verrät,
welche Bürste wofür geeignet ist und worauf man besonders beim Einsatz von Bürsten und
Kämmen achten sollte.
                             



Paddle Brushes haben normalerweise Borsten aus Kunststoff (gibt es aber auch aus Holz). Dadurch gleiten sie leicht durchs Haar und eignen sich auch aufgrund ihrer großen Oberfläche gut zum Trockenföhnen und Glätten der Haare.   
   

Um Styling Rückstände auszubürsten oder um das Haar vor dem Waschen, vor dem Schlafen gehen oder einfach zwischendurch zu bürsten, eigenen sich Bürsten mit einer Mischung aus Natur- und Kunststoffborsten ideal.

Wenn das Haar nass ist, ist es besonders empfindlich und kann leicht überdehnt werden und in der Folge auch brechen. Daher nach der Haarwäsche möglichst einen grobzinkigen, nahtlosen Kamm verwenden und das Haar damit vorsichtig „entwirren“. Kämme aus Naturmaterialien wie Horn oder auch Silikonkämme sind hierfür ideal geeignet.

Toupieren ist eine gute Möglichkeit, um mehr Volumen in die Frisur zu bringen, allerdings kann dies die Haare ganz schön belasten. Daher sollte immer eine spezielle Toupierbürste mit Naturborsten verwendet werden, da diese viel schonender ist als ein Kamm. Hierbei immer nur in eine Richtung – zum Ansatz hin – bürsten.


Die Rundbürste ist ein Stylinghelfer, der beim Föhnen Volumen ins Haar bringt. Am besten eine Rundbürste mit Naturborsten verwenden, die greifen im Haar besser und geben dem Haar Glanz.




*Dieser Beitrag wurde unterstützt von Pantene Pro-V!