Dienstag, 11. Februar 2014

catrice Une, Deux, Trois - mein Einkauf

Das Konzept dieser Kollektion gefiel mir ausgesprochen gut und ich war sehr gespannt darauf, die Produkte und Farben live bestaunen zu können. Zwei der Rougefarben habe ich mir sogar zugelegt und kann sie euch heute im Detail vorstellen.

Die Idee hinter der Kollektion finde ich nach wie vor sehr gelungen. Sie umfasst fünf Farbfamilien (Beere, Kirsche, Pink, Rosa und Nude) und drei Produktgruppen (Rouge, Lippenstift und Nagellack). Ich war besonders neugierig auf die Rougefarben, denn die Pressebilder waren in dieser Hinsicht sehr vielversprechend. Gewünscht hätte ich mir extremere Nuancen. Ein klares Violett, ein krasses Pink - im Rahmen einer limitierten Edition hätte man das ja wunderbar umsetzen können. Die aktuell erhältlichen Farben sind zwar schön, entbehren aber - wenn man ehrlich ist - jeglicher Raffinesse und finden sich in sehr ähnlicher Form in fast jedem Standardsortiment. Insgesamt also okay, aber mit reichlich Luft nach oben.


Gekauft habe ich mir Meet Berry und Meet Nudy. Meet Berry fand ich aufgrund der im Swatch zu sehenden rötlichen Anteile interessant. Meet Nudy erweckte als zartes Rosé ohne nennenswerten Braun- oder Orangestich meine Neugierde. Leider hat catrice bei dieser Kollektion nicht auf die Zweiteilung der Farben im Pfännchen verzichtet. Ein in meinen Augen überflüssiges Feature, denn maßgeblich verändert wird die Farbe durch das Mischen beider Nuancen beim Auftrag auf den Wangen nicht.



Auf dem Handrücken aufgetragen kann man noch minimale Unterschiede ausmachen, aber diese verlieren sich im Gesicht vollständig. Das gilt leider auch für den rötlichen Unterton von Meet Berry. Zurück bleibt ein blaustichiges, dunkles Pink. Eine schöne Farbe, nur eben nicht besonders einzigartig. Der dezente Meet Nudy kann da bei mir besser punkten, weil er auch auf den Wangen seine schöne neutrale Färbung beibehält.


Ihr merkt es vielleicht, ich hege gemischte Gefühle für diese Kollektion, da sie hinter meinen Erwartungen zurückbleibt. Natürlich sind meine Erwartungen bezüglich der Farben nicht maßgeblich für die Qualität einer Kollektion, dessen bin ich mir bewusst. Man kann es auf die altbewährte Formel reduzieren: Wer noch kein Rouge aus einer der fünf Farbfamilien besitzt, der kauft hier ein solides Produkt. Wer hingegen gut ausgestattet ist, wird hier keine nennenswerten Ergänzungen oder außergewöhnlichen Farben finden.  


Qualitativ habe ich an Meet Berry (links) und Meet Nudy (rechts) absolut nichts auszusetzen. Sie lassen sich gleichmäßig auftragen sowie verblenden und geben gut Farbe ab. Für knapp 3,50 € ein guter Deal.

Ich verzichte an dieser Stelle auf das Kirsch-o-Meter und ein Fazit, denn ich kann mir aktuell keine eindeutige Meinung bilden. Die wichtigsten Punkte für und wieder habe ich hoffentlich im Text herausgearbeitet. Vergleichende Swatches der gesamten Kollektion könnt ihr euch ergänzend bei Jadeblüte ansehen. Wie ist euer Eindruck? Habt ihr etwas aus der Kollektion gekauft und seid nachhaltig beeindruckt?


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Frau Kirschvogel

Kommentare:

  1. Ich hatte mir mehr erwartet von der Kollektion.
    Eigentlich war ich sehr an den Lippenstiften interessiert, ja auch neugierig auf die Rougetöne.
    Mitgenommen hab ich nichts.
    Ich hab den hellsten Lippenstift auf den ich am neugierigsten war im Laden auf den Lippen geswatched und er hat mich fürchterlich daran erinnert, wenn viel zu gebräunte Menschen viel zu hellen Lippenstift tragen. Dabei bin ich blass, aber irgendwie ging das gar nicht. Auch der Rest war nicht besonders und würde wohl nur ungenutzt Staub fangen.

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    1. Geht mir ganz ähnlich wie dir. Die Lippenstifte waren für mich allerdings aufgrund des Finishs von vornherein nicht so interessant.

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