Sonntag, 21. Dezember 2014

Aufreger der Woche

Heute mal ein anderes Thema, doch es regte mich in der letzten Woche so dermaßen auf, dass ich dem einfach Luft machen muss.

Ich hatte schon Anfang Dezember meine Geschenke zum größten Teil beisammen. Es fehlte eigentlich nur noch ein Einziges für meinen Sohn, dass fast unmöglich zu beschaffen war.

Jetzt könnte man denken, er hätte sich eine Mondlandung oder nen lebendigen Jedi Ritter gewünscht, doch es handelt sich schlicht und ergreifend um ein Lego Set. Ein äußerst Gefragtes, wie ich feststellen musste.

Es ging um die Minecraft Reihe, die in diesem Jahr neu erschienen ist. Schon als mein Sohn den Legokatalog mit den Vorschaubildern sah, war er hin und weg von einem der Sets. Er wünschte sich zu Weihnachten nix anderes, sprach unentwegt davon und guckte sich täglich 100 mal die Fotos im Heftchen an.

Ich notierte mir das Erscheinungsdatum, die Option vorzubestellen fand ich nicht. Doch egal wo ich an besagtem Datum schaute, überall war's ausverkauft!
So dudelte ich mich stundenlang durch sämtliche Onlineshops und rannte mir in Spielzeugläden die Hacken ab....erfolglos!

Natürlich war Ebay eine Option und ich hielt dort 2 Wochen lang die Augen offen. Ich wäre absolut bereit gewesen für das Set, das ursprünglich zwischen 29,90 und dem UVP von 39,90€ lag, etwas mehr zu zahlen.
Was ich aber dann bei Ebay sah, machte mich richtig stinkig. Mir war schon bewusst dass es Händler gibt, die bei ausverkauften Spielwaren die Preise vor Weihnachten ordentlich anziehen. Dass aber auch Privatpersonen die Sets horten und zu exhorbitanten Preisen verschachern, dafür hab ich echt null Verständnis.

Da waren "private" Anbieter die 10 verfügbare Sets hatten. Der niedrigste Preis im Sofortkauf waren 80€ und es steigerte sich bis zu einer Hammersumme von schlappen 200€!!!!

Das frechste was ich dann las, war ein Anbieter der 5 Sets zu je 95€ anbot und in der Produktbeschreibung meinte, dass sein Sohn das Paket zu Nikolaus bekommen hätte, es ihm aber nicht gefiel.
Ja, sicher! Das Kind hat 5 Mal dasselbe geschenkt bekommen, is klar!!!

Es ist nix Neues dass zb. Beautyprodukte, die schwer zu bekommen oder limitiert sind, gerne mal von Privatpersonen zu Hauf gekauft werden, um sie anschliessend für Unsummen bei Ebay oder KK zu veräußern aber muss das denn wirklich bei Spielzeug sein?

Diejenigen die Kinder haben, wissen sicher wie es ist, wenn das Kind nur einen einzigen Wunsch hat, dir immer wieder mit leuchtenden Augen davon erzählt und ich finde es echt beschissen, wenn diese Situation dann so ausgenutzt wird.

Als Erwachsener bricht dir kein Zacken aus der Krone, wenn du mal auf nen gehypten Nagellack verzichten musst aber dass private Anbieter, die womöglich selbst Kinder haben, auf diese Art ihr Budget aufstocken, find ich einfach nur ätzend!


Letztendlich hat eine Freundin das Set noch in einem kleinen, hutzeligen Spielzeugladen gefunden (für 34,90€ wohlgemerkt) und ich bin mehr als froh, dass ich keinem von den Ebay Anbietern Geld in den Rachen schmeissen musste....ich hätte mich echt geärgert ohne Ende!





Advent, Advent: Gewinnt ein Set von Braun, Gilette und Max Factor



Der diesjährige Verlosungswahnsinn geht langsam in die letzten Züge. Wer noch nicht völlig überflutet ist, der kann heute ein tolles Paket gewinnen und zwar aus folgenden Produkten:


      ·         Braun Sik epil 7 Epilationsgerät + Gesichtsreinigungsbürste
·         Max Factor Masterpiece Transform Mascara
·         Max Factor Skin Luminizer Foundation
·         head&shoulder Apple Fresh Shampoo und Spülung
·         Gillette Body Geschenkset
·         Gillette Venus Geschenkset





 








 





*  







-Schickt mir bitte eine Mail mit dem Betreff  "Adventsverlosung" an lipglossladys@web.de 

-Hinterlasst in der Mail euren Vornamen sowie Anfangsbuchstaben eures Nachnamens, der Gewinner wird per E-Mail benachrichtigt!

-Teilnehmen kann jeder Blogleser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wenn ihr unter 18 Jahre alt seid, braucht ihr für die Gewinnspielteilnahme die Einverständnis eurer Eltern !

                            Die Verlosung endet am kommenden Sonntag um 24 Uhr.
 

 *Gewinnspiel wird unterstützt von P&G!

Freitag, 19. Dezember 2014

Cat- Content: Die Rettungsmission


Zu meinen Katzen könnte ich hunderte Geschichten erzählen aber welcher Katzenbesitzer könnte das nicht ;) Vor einiger Zeit ereignete sich jedoch eine besonders prekäre Situation, die ich so schnell nicht vergessen werde:

Es war gegen halb 1 in der Nacht, als ich müde ins Bett ging.
Von draußen (auf dem Dach) hörte ich das Geplärr einer Katze, was erstmal nichts Ungewöhnliches ist. Bei uns in der Ecke streunen mindestens 5 wilde Katzen herum, die von einer Nachbarin gefüttert werden. Bevorzugt nachts hört man sie zoffen. Ich sass schon mehrmals wie ein Pfeil im Bett, weil sich das Gejaule anhörte, als hätte jemand ein Baby vor der Kirchentür gegenüber abgestellt!

Zurück zum Thema ;) Nachdem ich den melodischen Klängen der brüllenden Katze eine Weile  zugehört hatte, wurde mir ganz plötzlich warm: Das war keine wilde Katze von draußen, DAS war MEINE!

Ich streckte den Kopf aus dem Dachfenster, sah aber nix ausser dass es angefangen hatte, ziemlich heftig zu regnen. Dann suchte ich erstmal die Wohnung ab und raschelte mit den Leckerlis um panisch festzustellen, dass tatsächlich mein Filou auf dem Dach kreischte.

Dazu muss ich sagen, dass Filou unglaublich schüchtern und ängstlich ist. Er und sein Geschwisterchen wurden damals mutterlos im Wald gefunden. Das Geschwisterchen war sogar so scheu, dass es vom Tierschutz gar nicht vermittelt werden konnte.
Filou ist noch heute bei Fremden extrem ängstlich und versteckt sich, sobald Besuch die Wohnung betritt.
Raus wollte der Schisser noch nie, höchstens bis zur Haustür um beim kleinsten Geräusch, wie von der Tarantel gestochen, unter die Couch zu hechten.

Nun sass er tatsächlich auf dem Dach. Irgendwie musste er sich durch den Mini-Spalt meines  Dachfensters gequetscht haben.

Entdeckt hatte ich ihn erst auf der gegenüberliegenden Dachseite, nachdem ich mich todesmutig aus unserem Laubenfenster gehangelt hatte. Er sass ganz am hinteren Ende in der Regenrinne und jaulte herzzereissend, als er mich sah.

Ich rief, ich schmiss Kaustängchen auf die Ziegeln und fuchtelte wie wild mit der Spielmausangel auf den Dach rum aber er bewegte sich keinen Millimeter von der Stelle.

Panisch schmiss ich erstmal meinen Freund aus dem Bett. Wir wiederholten nochmal sämtliche Prozeduren von vorne. Am Ende lag das halbe Dach voller Knabbertaschen und Dentabits, die Katze sass aber nach wie vor in exakt derselben Position. Die einzige Veränderung bestand darin, dass sie mittlerweile noch lauter plärrte.

Der arme Kerl sass klatschnass in der Rinne, vor ihm staute sich Wasser. Ich bekam richtige Panik, dass die Rinne durch Filou's Gewicht abbrechen könnte. Mein Freund versuchte aufs Dach zu klettern und rutschte gleich mal auf den nassen, schmierigen Ziegeln ab.

Es lag also die Vermutung nah, dass die Katze übers Dach spaziert war, es anfing zu regnen und sie Richtung Rinne abrutschte.

Ich war mittlerweile fix und fertig. Die Rinne quietschte dauernd, die Katze schrie wie am Spiess und ich fing an, immer abstrusere Rettungsversuche vorzuschlagen:

" Und wenn du aufs Dach robbst und ich halt dich an den Füssen fest?"

 "Äh, ernsthaft, Tine? DU hälst mich an den Füssen fest???"

" Dann versuch dich doch mal gaaaanz weit rauszulehnen, vielleicht kommst du ja dran?"

"Das sind locker 10 Meter, ich bin nicht Inspector Gadget!"

"Und wenn wir ein Seil werfen?"

" Ich vermute du kannst kein Lasso werfen oder?"

"Nee :("

"Ich nämlich auch nicht!"

"Und mit dem Fischernetzding das unten im Flur steht?" (zur Anmerkung, das Teil ist ungefähr 15x15 cm groß)

"Das für die Teichfische? Wie soll er denn da reinpassen?"


Ich muss gestehen, ich war so durch, dass ich fernab jeglicher Realität war!

Zum Glück ist mein Freund immer die Ruhe in Person und schlug vor, mit einer Leiter von aussen an die Katze ranzukommen.

Es stellte sich heraus, das beide vorhandenen Leitern zu kurz waren. Da nutzte auch mein Motivationssprechchor wenig. Er war halt nicht aus Knetgummi und konnte sich beliebig verlängern, auch wenn ich das in diesem Moment konsequent verdrängte:"Nur noch n Stück!" "Mach den Arm noch n' bisschen lääänger!" "Streck dich doch mal richtig!"

Ich wundere mich heute noch, dass mein Freund bei strömendem Regen, wackeliger Leiter und meinem sinnfreien Gequassel, so gelassen blieb.
Mittlerweile war es fast 2 Uhr und ich spielte ernsthaft mit dem Gedanken die Feuerwehr anzurufen, als ich sah, dass beim Nachbarn noch Licht brannte. Filou sass nämlich ganz in der Nähe seines Schlafzimmerfensters, von dort aus wäre eine Kletteraktion aufs Dach nicht ganz so heikel.

Durch das gekippte Fenster hörte man auch den Fernseher laufen, also fackelte ich nicht lange und klingelte. Im selben Moment hörten wir ein lautes "Pauf, Puff, Knall"...ich bin mir ziemlich sicher, dass mein Nachbar vor Schreck durch die schrille Klingel, im Halbschlaf von der Couch gefallen ist aber man fragt ja nicht ;)

Mein Nachbar, ein wirklich supernetter Familienvater aus Polen, der hier auf Montage ist, machte auch gleich auf. Obwohl er total verpennt aussah, war er sofort hilfsbereit und ging mit uns zum Schlafzimmerfenster.

Mein Nachbar guckte raus, zog sich die Schlappen aus, sagte:" Ich hole Katze, ich arbeite auf Dach!" und schwang sich barfuss aufs Dach. Wie eine Gazelle sprang er über die rutschigen Ziegeln, ich sah ihn im Geiste schon an der Rinne baumeln und hatte das Handy mit der Notrufnummer fest in der Hand!
Aber er schnappte sich ohne Probleme die völlig desolate Katze. Vor lauter Angst krallte die sich noch auf dem letzten Meter in den Fensterrahmen und hing dort wie festgetackert....meine Nerven!

Zu dritt mussten wir Pfote um Pfote vom Holz lösen, was wieder ungefähr 5 Minuten dauerte.
Filou war nass bis auf die Knochen und durch den Dreck in der Rinne zur Hälfte schwarz. Mein Nachbar hockte mit nassen, dreckigen Füssen im Türrahmen und bat meinen Freund nach dem Handtuch hinter ihm.

Irgendwie hat er ihn falsch verstanden, denn anstatt  meinem Nachbarn das Handtuch zu geben, der sich die Füsse trocknen wollte, fing er an der Katze die schwarzen Pfoten sauberzumachen XD

Ich war unglaublich erleichtert das alles so glimpflich ausgegangen war und weiß nicht wie oft ich mich bei meinem Nachbarn für den waghalsigen Einsatz bedankt habe. Am nächsten Tag hab ich ihm noch einen kleinen Fresskorb rübergebracht :)

Dass ich schwer beeindruckt war, kratzte allerdings ein bisschen am Ego meines Freunds:" Jetzt bist du bestimmt enttäuscht von mir, weil ich ihn nicht gerettet habe und verlässt mich für den Spidermann von nebenan!"  Das war natürlich nicht ernstgemeint aber er hätte schon gerne den Retter in der Not gespielt, Männer halt ;)

Der Katze hat es übrigens im Nachhinein am Wenigsten ausgemacht...5 Minuten nach der Aktion tat sie, als wäre nieeee was gewesen!


Die Geschichte war noch lange Gesprächsthema, vor allem als mein Nachbar mich 2 Wochen später abends von der Couch schmiss:" Ich glaube deine Katze ist wieder auf Dach, ich höre die ganze Zeit miauen!" Nach dem ersten Schreck stellte sich allerdings heraus, dass es nur das Fiepen vom Feuermelder war, weil die leere Batterie leer ging....ahhh :D


Habt ihr mit euren Katzen auch schonmal solche Storys erlebt? Dann legt los :D






















Mittwoch, 17. Dezember 2014

Rot ist nicht gleich Rot: Shiseido RD 514 "Dragon"


Meine Freundin meinte neulich, sie würde ja so gerne roten Lippenstift tragen aber ihr als Blondine, stehe das überhaupt nicht.

Natürlich fühlte ich mich gleich berufen, sie vom Gegenteil zu überzeugen. Wir probierten uns eine gefühlte Ewigkeit durch meine Lippenstiftschublade.
Am Anfang musste ich mir wieder anhören wie irre ich bin, soviele verschiedene Lippenstifte in denselben Rottönen zu horten aber am Ende musste sie zugeben, dass Rot eben doch nicht gleich Rot ist.

Nach der ganzen Probieraktion hat es ihr einer ganz besonders angetan: Shiseido's RD 514 Dragon! Er ist so ziemlich der bekannteste Farbton der Perfect Rouge Reihe und ich kann mich noch gut daran erinnern, wie toll ihn damals alle beim Shiseido Event fanden. Er stand auch ausnahmslos jedem. Grund genug für Rina und mich, noch auf dem Rückweg vom Event in eine Bahnhofsparfümerie zu stiefeln und ihn zu kaufen.


Das ist nun schon einige Jahre her, trotzdem ist er nach wie vor einer meiner liebsten Lippenstifte.
Das liegt vorwiegend daran, dass es zwar ein sehr intensiver aber unglaublich edler Rotton ist.




Dadurch habe ich auch im Alltag nie das Gefühl, dass er "too much" ist. Er überzeugt aber auch in vielen anderen Punkten. Da wäre zum einen die Haltbarkeit, zum anderen der Vorteil, dass er auch ohne Konturenstift nicht "ausfranst".

Was ich ebenso schätze, sind Textur und Tragegefühl. Ich hasse nix mehr, als eine wachsige Schicht auf den Lippen, die sich anfühlt als hätte man Wundschutzcreme drübergeschmiert....wah, da schüttelts mich!
Die Lippen sehen gepflegt aus und er setzt sich auch nicht in irgendwelchen Fältchen ab. Mir fällt wirklich nichts ein, was ich an Dragon auszusetzen hätte.

Das ist mittlerweile mein dritter, gut, der letzte war ein PR-Sample aber ich habe es immerhin geschafft zwei Lippenstifte leer zu kriegen und das soll schon was heissen.

Wer sich mit roten Lippen unsicher ist, sollte sich Dragon definitiv mal anschauen. Ich bin der Meinung, dass er einer der wenigen Rottöne ist,  der sowohl bei hellen als auch dunklen Haaren toll aussieht.

Bei Douglas zahlt man für Dragon 25,95€, bei Parfumdreams ist er bereits für 20,95€ zu haben.



*enthält Affilatelinks!








Sonntag, 7. Dezember 2014

Meine Erfahrung mit Permanent Make up

Momentan ist Permanent Make up, insbesondere das Microblading für die Brauen, wieder stark im Kommen. 
Letzteres finde ich unglaublich interessant. Es gibt unzählige Videos auf You Tube mit wirklich tollen Ergebnissen.


                     

Als ich dann aber in einem Forum von Jemandem las, der sich das "privat" hatte machen lassen und  entsprechend vermurkst wurde, hatte ich ein Deja vu.

Wäre ich damals an jemanden geraten der sein Handwerk versteht, würde ich heute vermutlich nicht  zögern.

Komischerweise und obwohl es doch sehr naheliegend ist, habe ich hier nie darüber geschrieben.
Naja, es ist auch gefühlte 100 Jahre her, ich war nämlich zarte 20, als meine damalige Chefin mir zu Weihnachten einen Gutschein schenkte.

Zu dieser Zeit war es "in" seine Augenbrauen grashalmdünn zu zupfen und mit Ikea Trofast Kisten an den Füssen, auch Buffalos genannt, durch die Gegend zu spazieren.

Entsprechend wenig "Material"  hatte ich da oben. In 2 Reihen standen noch 3 verirrte Haare, die  dick und fett nachgemalt werden mussten.


Da ich das gerne mal ausliess um 5 Minuten länger im Bett zu fläzen und dann ziemlich nackig im Laden stand, dachte sich meine Chefin, es wäre wohl ne gute Idee mir ein Permanent Make up unterzujubeln.

Vielleicht wollte sie mich auch ganz uneigennützig vorschicken, weil sie sich ohne Lebendbeispiel  nicht traute, ihre Lippenkontur nachstechen zu lassen.

Ich nahm den Gutschein dankend an und hatte keinerlei Bedenken dass etwas schief laufen könnte. Wieso auch? Im jugendlichen Gutglauben blondierte ich  mir auch alle 2 Wochen die Haare und hatte immer noch welche. Da war so ein bisschen Farbe in den Brauen ein Klacks.
Soviel zur Vorgeschichte.

Die Inhaberin des Kosmetikstudios bot erst seit kurzem Permanent Make up an und schien eigentlich recht kompetent. Ihre Kundenfreundlichkeit wäre dagegen noch ausbaufähig gewesen.
Im Vorgespräch erklärte sie mir, dass ein Permanent Make up nicht so tief wie ein normales Tattoo gestochen wurde und daher nach etwa 2 Jahren langsam anfing zu verblassen. Nach 5 Jahren wäre es komplett verschwunden.

Zuerst wurde ein Farbton ausgesucht. Ich tendierte zu einem wesentlich dunkleren Ton aber die Kosmetikerin faselte etwas von "Nachdunkeln" und überzeugte mich von einer helleren Nuance.

Bei der Form einigten wir uns, nichts zu verändern sondern nur aufzufüllen.

Anschliessend wurde eine leicht betäubende Creme auf die Brauen aufgetragen und es ging los. Der Schmerz war weniger schlimm als erwartet und gut auszuhalten.

Nach der Behandlung war der Bereich gerötet und leicht geschwollen. Natürlich sah es frisch gestochen aus, als hätte ich mir mit Edding 2 dicke Balken hingekritzelt aber darüber hatte sie mich im Vorfeld aufgeklärt.

Auch dass der Bereich in den nächsten Tagen verkrusten und Farbpigmente rausfallen würden. Daher wäre nach 2 Wochen eine Nachbehandlung notwendig.

Ich bekam ein Gel mit nach Hause, dass ich 2 mal täglich auftragen sollte. Ausserdem durfte der Bereich nicht mit Wasser oder Ähnlichem in Kontakt kommen.

Wie erwartet bildeten sich in den nächsten Tagen diverse Krusten. Das sah zwar aus, als würde mir ein Wüstenbusch in den Brauen wachsen aber ich war gespannt, wie das Ergebnis darunter aussah.

Nach den 2 Wochen Wartezeit, beim Nachstech-Termin, waren immer noch verkrustete Stellen in meinen Brauen. Die Kosmetikerin konnte so nicht nachstechen und schob mir die Schuld in die Schuhe: Ich hätte mich nicht an ihre Anweisungen gehalten bzw. die Creme nicht regelmäßig aufgetragen. Hatte ich aber!

Nach etwa 4 Wochen war dann endlich alles abgefallen und darunter offenbarte sich ein unschönes Bild: Diverse Lücken und die Farbe war wie erwartet zu hell! Nun gut, es sollte ja nochmal nachgestochen werden.

Die Prozedur wurde also wiederholt und der Ablauf war wie beim ersten Mal. Wieder dauerte es ewig bis die Krusten vollständig verschwanden, im Bereich über dem inneren Augenwinkel hatten sich richtig fiese Teile entwickelt, die partout nicht abfielen.

Das endgültige Ergebnis war mehr als dürftig. Es gab nach wie vor Stellen die farblos waren und der Farbton dunkelte nicht wie versprochen nach. Er war zu hell und hatte einen warmen, rötlichen Einschlag....in etwa vergleichbar mit einem Schokobraun.
Während man heute die Härchen der Augenbrauen imitiert, wurde bei mir einfach nur stupide nachgemalt.
Ob das damals so üblich war oder sie es einfach nicht besser konnte, weiß ich nicht. Ich weiß nur, dass es beschissen aussah.


Ich war enttäuscht, denn nachziehen musste ich meine Brauen jetzt erst recht. Ich ging also nochmal zum Kosmetikstudio und wurde patzig abgefertigt. Natürlich war alles meine Schuld und man bot mir auch nicht an, irgendwas zu korrigieren.
Ich nahm das damals so hin, heute würde ich mich nicht mehr derartig abwimmeln lassen, der Gutschein hatte damals schliesslich auch einen Wert von 400 DM!


Im Nachhinein weiß ich, dass damals einiges schiefgelaufen ist. Auch 5 Jahre später war die Farbe noch deutlich sichtbar. Bis vor etwa 2 Jahren hatte ich stellenweise noch rötlich-braune Striche und Flecken in den Brauen.

Von einer anderen Kosmetikerin wurde mir gesagt, dass es unsaubere Arbeit gewesen wäre. Zum einen hätte man wohl unterschiedlich tief gestochen, zum Anderen wurden manche Stellen mehrfach und damit zu oft bearbeitet. Daher auch das ungleichmäßige Ergebnis.


Ich möchte Permanent Make absolut nicht schlecht reden, der Post spiegelt nur meine persönliche Erfahrung wieder. Das ist auch der Punkt! Ich habe viele gesehen, bei denen es richtig gut gemacht war und plädiere deshalb dafür, sich in wirklich erfahrene, professionelle Hände zu begeben. 

Es ist einfach wichtig sich vorab zu informieren, schliesslich muss man jahrelang mit dem Ergebnis rumlaufen, wenn man an jemanden gerät, der es nur stümperhaft kann.

Was mich interessiert: Habt ihr Erfahrungen mit Permanent Make up oder könntet ihr euch vorstellen, es machen zu lassen?








Mittwoch, 3. Dezember 2014

Geschenktipp + Verlosung: Wood Watches von Jord





Wie der Name schon erahnen lässt, sind die Wood Watches etwas "andere" Uhren, denn sie werden fast gänzlich aus Holz gefertigt.

Die Vorstellung einer Holzuhr hatte auf mich erstmal den Charme einer rustikalen Eichenwohnwand aus den Achtzigern.Umso überraschter war ich, wie modern und zeitgemäß die Jord Watches aussehen.
Sie sind defintiv nichts, was man an jeder Ecke findet: Unkonventionell aber dennoch gut tragbar!

Ich hatte sie mir die Uhr in natura wesentlich schwerer und massiver vorgestellt, doch sie ist total leicht, was sich aber absolut nicht auf die Qualität auswirkt. Ich denke man kann schon anhand der Fotos gut erkennen, wie hochwertig sie verarbeitet ist. 

Ihr seht hier das Modell "Fieldcrest Black", dass von der Ausführung her, eines der reduzierteren unisex Varianten ist.
Es gibt auch wesentlich ausgefallenere Modelle, wie dieses oder dieses.





Das Zifferblatt ist übrigens auch aus Holz. Eigentlich ist es schwarz aber je nach Lichtverhältnis wirkt die Farbe auch mal anders.


Preislich liegen die Modelle, je nach Ausführung zwischen 100 und 250€, was ich angesichts der Qualität, durchaus human finde.

Wer eventuell noch auf der Suche nach einem Geschenk, vielleicht sogar einer Uhr ist, der liegt hiermit sicher nicht falsch.

 

Ihr könnt aber auch euer Glück versuchen und das abgebildete Fieldcrest Black Modell hier gewinnen.
Da ich in letzter Zeit mehrfach darauf aufmerksam gemacht wurde, dass die Kommentarfunktion spinnt, schickt mir bitte eine Mail mit dem Betreff  "Jord" an lipglossladys@web.de  
Hinterlasst in der Mail euren Vornamen sowie Anfangsbuchstaben eures Nachnamens.

Teilnehmen kann jeder Blogleser aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, wenn ihr unter 18 Jahre alt seid, braucht ihr für die Gewinnspielteilnahme die Einverständnis eurer Eltern !

 Die Verlosung endet am kommenden Sonntag um 24 Uhr.


*Uhr zur Verfügung gestellt von Jord Watches!

Montag, 24. November 2014

Absolute Kaufempfehlung: Armani Eye & Brow Maestro



Nach 5 Bloggerjahren wird es immer seltener, dass ein Produkt Begeisterungsstürme bei mir auslöst. In vielen Produktgruppen bin ich mittlerweile "angekommen" und bleibe nach etlichem Herumexperimentieren bei dem, was sich bewährt hat.

Bei meinen Augenbrauen ist das leider nicht der Fall. Jahrelang habe ich ein Brauenpuder von Sephora benutzt und als ich es nachkaufen wollte, hatte man nicht nur das Design, sondern auch die Farbnuancen umgekrempelt.

Ich weiß nicht wieviele Augenbrauenstifte, Lidschatten und Puder ich im letzten halben Jahr gekauft habe aber nie war ich wirklich zufrieden.

Nachdem die Dipbrow Pomade von Anastasia aktuell in aller Munde ist, liessen mich die Presseinfos zum Eye & Brow Maestro von Armani hellhörig werden.

Die Rede war von einer wandelbaren Textur, deren Formulierung erst fest ist, sich beim Auftrag verflüssigt und sobald die flüchtigen Öle verdampft sind, wieder komplett wasserfest wird.

Das Produkt soll ausserdem vielseitig einsetzbar sein: Brauen, Lider, ja sogar zum Konturieren.
Wenn man sich die 9 zur Auswahl stehenden Farbtöne anschaut, bezweifele ich allerdings, dass diese Anwendung mit jedem Ton umsetzbar ist.
Neben gängigen Farben, gibt es nämlich auch einen Grau-, Gold-  und Rotbraunton, zum Teil mit deutlichem Schimmer.
 
Ich habe den zweitdunkelsten Farbton "2 wenge wood" zugeschickt bekommen, ein mattes, aschiges Braun. 



Den Auftrag hätte ich mich wirklich kniffeliger vorgestellt, gerade weil ich mit derartigen Texturen noch nie an meinen Brauen rumgewerkelt habe.

Ich war mehr als verblüfft, wie leicht und narrensicher es vonstatten ging. Ich musste weder korrigieren, noch aufpassen dass der Auftrag ungleichmäßig wird.

Die Textur verschmilzt mit der Haut ohne harte Kanten zu hinterlassen und wirkt optisch leicht pudrig.
Die Farbintensität lässt sich problemlos aufbauen, je nachdem wie kräftig das Ergebnis werden soll.

Die Fotos sind zwar mehr als bescheiden aber besser als nix. Man könnte meinen ich hätte sie am Schicksalsberg in Mordor geschossen aber es war hier die letzten 2 Wochen mindestens genauso duster ;)

Ich habe auf den Fotos nur eine Schicht aufgetragen bzw. die Lücken aufgefüllt.Für ein natürliches Ergebnis reicht das völlig aus.






Auf dem unteren Bild trage ich ihn neben den Brauen auch auf dem kompletten beweglichen Lid, ich habe ihn aber auch schon mehrfach als Eyeliner benutzt. Auch hier ist der Auftrag völlig simpel, das Verblenden unproblematisch und der Halt bombastisch gut.
Selbst als Base für pudrige Lidschatten schlägt er sich hervorragend.

Man hört, dass ich wirklich schwer begeistert bin! Ein absolut geniales Produkt, dass ich in meiner täglichen Routine nicht mehr missen möchte.

Bei Douglas * zahlt man 32,99€ für den Eye & Brow Maestro. Für mich persönlich ist er jeden Cent wert, auch weil sehr sparsam in der Nutzung ist.

Definitiv eins der besten Produkte des Jahres!

                                                                                                                          *Affilatelink


Montag, 27. Oktober 2014

Kommentare oder sind wir zu empfindlich?

Ein Thema das immer wieder gern und ausgiebig diskutiert wird, sei es auf  Blogs, Instagram oder diversen anderen Plattformen.

Die Rede ist natürlich von negativen bzw. kritischen Kommentaren, über postive regt man sich schliesslich nicht auf. Ich habe zumindest noch nie auf Instagram gelesen dass ein "Du und dein Freund seid so ein tolles Paar"- Kommentar mit " Wieso schreibst du sowas obwohl du uns gar nicht kennst? Er ist ein total egoistischer Arsch, also behalt deine Meinung für dich!" beantwortet wurde.

Ist ja auch völlig menschlich, dass man lieber positives als negatives Feedback bekommt...wer wird schon gerne kritisiert?

Doch wo fängt Kritik überhaupt an? Manchmal ist es gar nicht so einfach zwischen konstruktiver Kritik, subjektiver Meinung und Beleidigung zu unterscheiden. Es kommt ja durchaus vor dass jemand etwas "nett" verpackt, dass zwischen den Zeilen eigentlich nur "Sieht scheisse aus!" bedeutet.

Doch es soll gar nicht um beleidigende Kommentare gehen. Wir sind uns sicher alle einig, dass Aussagen wie "Boah wie hässlich!" oder "Du hohle Bratze!" absolut indiskutabel sind. Löschen und gut is!

Aber wie siehts mit kritischen Meinungen aus? Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass auch die in die Hater-Sparte geschoben werden.
Besonders auf Instagram ist dieses Phänomen weit verbreitet. Es muss nur jemand ein Outfit unpassend finden "Ich finde die Bluse macht dich älter!"  schon ist er neidisch, ein Hater oder es hat ihn nix anzugehen!
1000 andere Leser, Verwandte, Bekannte und Bloggerfreunde springen in die Bresche und machen sich über den Kommentarschreiber lustig, motzen oder fangen im ärgsten Fall an unter jeglichem Niveau zu diskutieren.

Ich suche dann immer vergeblich nach der Beleidigung die rechtfertigt, dass man sich derartig darüber echauffieren muss.

Da stellt sich mir oft die Frage: Sind wir durch die ständige Konfrontation mit fiesen Kommentaren zu dünnhäutig geworden oder wollen wir schlicht und ergreifend nur Positives hören?

Ich habe den Eindruck dass jeder Kommentar der nicht der eigenen Meinung entspricht sofort als persönlicher Angriff gewertet wird.

Klar macht auch der Ton die Musik und ich möchte auch nicht beschönigen dass man sich viel Mist anhören muss aber trotz allem sollte man doch irgendwo differenzieren.

Jemand dem meine Schuhe nicht gefallen ist noch lange kein Hater, genauso wie jemand der meinen Konsum an Beautyprodukten kritisch hinterfragt. Wenn das konstruktiv und mit Taktgefühl passiert, sehe ich da nichts Schlimmes bei.

Oft kommt der Vergleich, dass Menschen im realen Leben nie den Arsch in der Hose hätten sich negativ über diese Dinge zu äußern. Zum Einen habe ich da definitiv andere Erfahrungen gemacht und zum Anderen muss man doch auch immer mit Feedback rechnen (und möchte es ja auch) wenn man auf öffentlichen Plattformen etwas von sich preisgibt.

Natürlich ist das kein Freifahrtschein zum Draufknüppeln aber man ist sich doch bewusst, dass nicht jeder dieselbe Meinung,denselben Geschmack oder dieselben Ansichten haben kann?

Ist es nicht normal dass man auch mal mit (konstruktivem) Gegenwind rechnen muss?

Ich habe das Gefühl, man DARF eigentlich keine kritische Meinung mehr haben, wie sachlich sie auch geäußert wird, man ist immer der Buhmann der was Böses will oder neidisch ist.

Ist nicht gerade der Austausch untereinander, die unterschiedlichen Ansichten und subjektiven Eindrücke das was interessant ist oder geht es nur noch um fishing for compliments?

Ich bin weißgott niemand der superlocker mit Kritik umgehen kann. Ich bin schnell gekränkt wenn jemand unsensibel und taktlos ist. Kommentare unter der Gürtellinie sind mir dagegen komplett egal, da schalte ich mittlerweile auf Durchzug.
Aber es gibt ja auch noch etwas zwischen schwarz und weiß und manchmal regen andere Meinungen (sofern sie entsprechend formuliert sind) auch an zu reflektieren oder Dinge aus einer anderen Perspektive zu sehen.

Mit negativem Feedback umzugehen musste ich auch erst lernen. Ist es euch nicht auch lieber wenn jemand ehrlich (bei respektvollem Umgang) ist, auch mal hinterfragt statt alles ausnahmslos toll zu finden?


Natürlich freue ich mich auch immer über liebe Worte, nicht dass jetzt ein falscher Eindruck entsteht aber es ist auch nicht jeder gleich brandgefährlich nur weil er mal anderer Meinung ist, oder?









Freitag, 24. Oktober 2014

Wo liegt eure Schmerzgrenze?

 

Vor einiger Zeit bekam ich die neue Phyto Teint Expert Foundation von Sisley zugeschickt.

Was soll ich sagen: Sie ist toll! Ihren Versprechungen wird sie allemal gerecht: Sie hält bei mir wirklich lange, fühlt sich leicht auf der Haut an, deckt gut ohne Maskeneffekt und betont Fältchen und trockene Stellen nicht zusätzlich....was will man mehr?

Ach ja, da wäre was: Der Preis! Stolze 97€ soll sie kosten! Als ich das twitterte mit dem Zusatz wie gut ich sie finde fragte man mich mehr als einmal, ob sie mit fast 100€ auch putzen und bügeln kann.

Ich muss zugeben, der Preis ist schon eine Hausnummer obwohl ich schon zu Teeniezeiten viel Geld in High End Foundation investiert habe.

Mit schlimmer Akne war Estee Lauder damals die Rettung für mich. Auch wenn der Preis ( in den Neunzigern waren's um die 50 DM) hoch war und ich ihn mir beim Kellnern zusammensparen musste, war sie jeden Cent wert.

Heute gebe ich schnell mal 30€ für einen Lippenstift aus, den ich weißgott nicht brauche. Andere brauchen keine 3 Motorräder, 20 Taschen oder 500 DVD's, kaufen es aber aus demselben Grund: Weil man Spass dran hat und sich dran erfreut!


Irgendwo habe aber auch ich meine Grenzen. Beim Beispiel der Foundation muss ich ganz klar sagen, dass meine Schmerzgrenze deutlich überschritten ist.

Sicher hat man mal die Möglichkeit sich sowas mit nem Gutschein zu gönnen oder sich schenken zu lassen (wobei ich wahrscheinlich niemanden in meinem Umfeld finden würde der den Sinn hinter einer 100€ teuren Foundation verstehen würde) aber selber kaufen würde ich es nicht.


Dasselbe gilt für nen 70 € Concealer oder 60€ Nagellack, ab nem bestimmten Punkt ist es auch mir mal zuviel, egal wie gut oder gehypt ein Produkt auch sein mag.


An dieser Stelle würde mich interessieren, wo bei euch die Schmerzgrenze bei Kosmetikprodukten liegt? Kauft ihr eher seltener und investiert dafür in besonders teure Produkte oder gibt es auch bei euch Grenzen die ihr preislich niemals übersteigen würdet?





Mittwoch, 22. Oktober 2014

Jeden Tag derselbe Look: Chanel + Estee Lauder

"Warum schminkst du dich eigentlich immer gleich wenn du doch soviel Auswahl hast?" hat mich neulich eine Freundin gefragt, während sie in meiner Make up Sammlung rumkramte.

Tatsächlich hat sie nicht Unrecht, gerade in den Sommermonaten habe ich fast tagtäglich dasselbe benutzt.

Das lag weniger daran dass ich keine Lust hatte sondern dass ich eingesehen habe, dass mir nicht alles steht. Ich greife mittlerweile lieber auf verlässliche Produkte zurück.
Ein Beispiel hierfür sind Lidschatten in Grün. Egal in welche Richtung, die Farbe steht mir einfach überhaupt nicht.
Wie oft ich es auch probiere, ich habe mit Grüntönen immer die Hautfarbe eines Aschenbechers: Fahl, ungesund und grau!

Genauso geht es mir mit Nude Lippenstiften oder sämtlichen anderen hellen Farben. Vielleicht habe ich bisher immer den falschen Ton erwischt aber wenn ich bei jedem das Gefühl habe, dass nur noch meine Pickel und Rötungen strahlen und sonst nix, lasse ich's eben besser sein.

Da benutze ich doch lieber Bewährtes dass mich morgens nicht so aussehen lässt wie ich mich ohne den ersten Kaffee fühle ;)

Zwei ausgesprochen tolle und verlässliche Produkte sind diese beiden hier für mich: Chanel Les Beiges 02 und der Estee Lauder Pure Color Envy in 360 Fierce.


Diese Kombi tut nämlich genau das was ich möchte und sie ist absolut narrensicher.



Das Chanel Les Beiges Puder wurde mir im Frühjahr zugeschickt und war Liebe auf den ersten Blick, dabei sieht es erstmal gar nicht so spektakulär aus. 


Man hat hier 3 Produkte in einem, Highlighter, Blush und Bronzer, die durch die kuppelförmige Anordung auch problemlos einzeln zu entnehmen sind. Ich nutze meist nur den Bronzer zum Konturieren und das Rouge, was zusammen unheimlich schön harmoniert.

Der extrem simple Auftrag tut sein Übriges, es "sitzt" immer, egal wie schlaftrunken ich morgens vorm Spiegel rumhantiere.



Bei den vielgelobten Color Envys bin ich lange standhaft geblieben, bis ich auf Corinna's Instragram Account  "Fierce" entdeckte...wir haben offensichtlich nen sehr ähnlichen Farbgeschmack, sie fixt mich nämlich am Häufigsten an ;)


Meine Erwartungen waren nach den ganzen positiven Urteilen enorm hoch.Vielleicht zu hoch.
Ich weiß nicht was ich mir vorgestellt habe aber so überraschend anders finde ich die Textur gar nicht.
Qualitativ gibt es absolut nichts auszusetzen, Farbabgabe und Pigmentierung sind nach einem Auftrag perfekt ohne dass man das Gefühl hat 5 Schichten übereinander gepinselt zu haben. Ähnliches kann ich aber auch über die Lippenstifte von Illamasqua oder Armani sagen.
Auch hält er bei mir  nicht so lange wie es offenbar bei anderen der Fall ist aber damit habe ich generell immer Probleme.

Vielleicht liegt es auch einfach nur an meiner Erwartungshaltung, denn nichtsdestotrotz ist der Farbton ein Traum.


Ein warmer Rotton mit leicht bräunlichem Einschlag. Wie gemacht für mich.

Ich habe gefühlte 100 Rottöne aber Fierce ähnelt keinem von ihnen. Ein Kauf den ich bisher keine Sekunde bereut habe, auch wenn er nicht der Günstigste war.

Es lohnt sich im Übrigen die Preise zu vergleichen: Ich habe meinen bei Parfumdreams für 25,95€ bestellt, bei Douglas kostet er um die 30€,  bei der Zentraldrogerie sogar nur 22,80€. Dort ist die Auswahl allerdings relativ klein und "Fierce" war leider nicht vorrätig.


Wie sieht es bei euch aus, gibt es Produkte die ihr Monate am Stück fast ausschliesslich benutzt weil sie einfach "funktionieren"?





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Samstag, 18. Oktober 2014

Frustshopping oder warum man's besser sein lässt!

Frustshopping kennt sicher jeder. Bei mir war's letzte Woche wieder soweit. Bewaffnet mit der Shoppingcard war ich auf Mantelsuche und fand: Nix!

Ich weiß nicht wieviele Wollmäntel ich an diesem Tag probiert habe, allein bei H&M hatte ich 5 Wollmäntel an, in denen ich in jedem bescheuert aussah.

Im letzten Laden, bei Esprit, verlor ich endgültig meine gute Laune nachdem ich in einem roten Kurzmantel mit dekorativen Schulterapplikationen den Wachen vorm Buckingham Palace zum Verwechseln ähnlich sah...mir hätte als i-Tüpfelchen nur noch die buschige Pelzkappe gefehlt!

Grantig und genervt fiel mir dann dieser Poncho ins Auge.



An der Puppe sah er echt gut aus und als ich ihn vorm Spiegel überschmiss, fand ich ihn auch an mir ganz ok.
"OK" sagt eigentlich schon alles aber er war kuschelig, mit der Shoppingcard zahlte ich nur noch knapp 33€ und nach der frustrierenden Mantelaction musste ich mich irgendwie belohnen.

Das böse Erwachen kam dann Zuhause vorm heimischen Ganzkörperspiegel. Der Poncho war mir nicht nur zu lang bzw. ich zu klein, nee, er machte mich auch noch doppelt so breit.

Ich sah aus als hätte ich mir ne Pferdedecke übergeworfen. Selbst mein Freund, der sich sonst selten zu Klamotten äußert, fing an zu lachen und meinte, jetzt würde mir nur noch die Panflöte fehlen dann könnte ich mir in der Fußgängerzone was dazuverdienen!
Ein zweites berufliches Standbein war zwar durchaus verlockend aber ich entschied mich nach reiflicher Überlegung dann doch, es lieber als klassischen Frustfehlkauf abzutun :P

Fakt ist: Das ist Weitem nicht das erste Mal, dass ich etwas mit nach Hause geschleppt habe, nur damit ich nicht mit leeren Taschen ankomme.

Mal ehrlich, wieviele Frustkäufe hängen bei euch ungetragen im Schrank? Vor allem wenn sie auch noch reduziert waren, man sie zum vollen Preis aber nieee gekauft hätte. Rabatt ist schliesslich ein zuverlässiges Argument, drüber wegzusehen dass man das Teil gar nicht mal so doll findet. Ausserdem kann man sich immer noch prima selber bescheissen wenn man sich sagt, dass man es zur Not ja noch Zuhause zum Rumgammeln anziehen kann.

Bei meinem Poncho zog aber auch das Argument nicht, denn ausser als Sofadecke wäre mir kein alternativer Verwendungszweck eingefallen, also wurde er wieder umgetauscht.


Genauso wie die 7,99€  Palette von Lauren Luke die ich bei TKMaxx erstanden habe und bei der mir erst Zuhause auffiel dass jemand die Verpackung aufgerissen und seine Grapscher bis zum Boden in den Lipgloss gedrückt hatte!

Und genauso musste ich auch noch ein Glas Mais bei DM umtauschen in dem die Kuppe von nem blauen Gummihandschuh rumschwamm. Zum Glück war wenigstens nicht noch ne richtige Fingerkuppe als zusätzliche Fleischeinlage mit drin :O

Fazit: Von Frustkäufen werd ich zukünftig die Finger ( die Mitarbeiter von Alnatura eher ihre Fingerkuppen :P) lassen, es kommt nämlich eh nie was Gescheites dabei raus!







Samstag, 11. Oktober 2014

Ein paar Worte...

Ich habe in der letzten Woche soviele Mails und Nachrichten bekommen, wie es hier zukünftig ohne Frau Kirschvogel weitergehen wird.
Natürlich ist ihr Ausstieg unglaublich schade aber ich kann ihre Beweggründe absolut nachvollziehen. Sie wird mir zum Glück noch auf andere Art und Weise erhalten bleiben :)
Nichtsdestotrotz war es eine Situation, die mich im Bezug auf den Blog zum Nachdenken gebracht hat.
Vielen ist aufgefallen, dass ich nicht mehr so aktiv war und das hatte seine Gründe, für die ich etwas weiter ausholen muss.

Manchmal passieren Dinge im Leben die dich nachhaltig verändern. Nachdem schon 2013 ein unglaublich schwieriges Jahr für mich war, steht auch 2014 bisher unter keinem guten Stern.

Der Verlust von geliebten Menschen ist dabei für mich die schlimmste Erfahrung. Alltägliches, dass dir sonst wichtig erscheint, rückt plötzlich in den Hintergrund und man sieht vieles mit ganz anderen Augen. Und auch wenn man sich irgendwann wieder sammelt, merkst du, dass es dich verändert hat.
Vielleicht nicht gundlegend, vielleicht nicht auf Dauer aber zumindest lenkt es eine zeitlang den Blick auf's Wesentliche.

Dieses "Umdenken" hatte für mich aber auch positive Seiten. Vieles dass mich früher gestresst oder genervt hat, ist mir heute ziemlich egal. Ich bin wesentlich "ruhiger" geworden. Wahrscheinlich durch die Kombination aus den Ereignissen der letzten beiden Jahren und den Veränderungen die sich mit  zunehmendem Alter einschleichen.
Man weiß einfach mehr was man will und was nicht.
Jetzt fragt ihr euch sicher: Was quatscht die da und was hat das mit dem Blog zu tun?


Fast genau 5 Jahre existiert dieser Blog. In dieser Zeit ist unglaublich viel passiert. Der Blog hat mir Möglichkeiten geboten, die ich anfangs nie erwartet hätte. Ich habe Menschen kennengelernt die ich sehr schätze und denen ich wirklich vertraue. Und Letzteres ist für mich gar nicht so leicht.

Hätte man mir zu Beginn gesagt, dass ich irgendwann mal Einnahmen durch den Blog haben werde, hätte ich's vermutlich nicht geglaubt. Es hat sich rückblickend unheimlich viel getan.

Ich erinnere mich noch gut an die ersten Fotos, die ich völlig verschwommen im dunklen Badezimmer mit einer superalten Digicam geschossen habe. Heute undenkbar sowas hochzuladen, damals hat sich aber niemand darüber beschwert.
Heute ist es selbstverständlich, dass Bilder auf Blogs aussehen wie aus Hochglanzmagazinen.
Wie auch Frau Kirschvogel neulich zu mir sagte, haben selbst neue Blogs oft eine erstaunlich hohe Professionalität. 

Gerade in den letzten 1-2 Jahren kam bei mir dadurch das Gefühl auf, nicht mehr "mithalten" zu können. Perfekte Fotos, perfekte Make ups und dazu noch eine hohe Postingfrequenz. Der Anspruch stieg kontinuierlich und dadurch kam auch bei mir ein wachsender Druck auf. So "perfekt" bin ich  einfach nicht.

Wie oft hatte ich schon Lust einfach mal nen Outfitpost hochzuladen und dachte mir dann, nee das kann ich bei der Masse an superguten Fashionblogs nicht bringen, da werd ich in der Luft zerrissen.

Oder es schwirrte mir ein Thema im Kopf umher vom dem ich wusste dass es polarisieren würde, ich es aber verwarf, weil sich sicher wieder jemand persönlich angegriffen fühlen würde.
Für eine unbedachte Aussage oder das Posten einer Pressemitteilung 5 Minuten vor der Sperrfrist formiert sich unter Bloggern ja schon ein Shitstorm und alle fallen wie die Geier drüber her...da überlegt man echt zweimal was man von sich gibt wenn man unnötigen Stress vermeiden will.

Genau diese Gedanken sind doch aber totaler Mist.Wenn ich nicht mal auf meinem eigenen Blog das poste was ich eigentlich möchte und mir mehr Gedanken darüber mache was andere davon halten, läuft irgendwas gehörig falsch! Und genau das wollte ich eigentlich nie!

Der springende Punkt ist, dass die schwierigen persönlichen Ereignisse mich wieder etwas mehr sensibilisiert haben für die Veränderungen die sich bei mir eingeschlichen haben, die ich aber gar nicht möchte. Ich habe versucht mich anzupassen und mich mit anderen zu vergleichen statt mein eigenes Ding zu machen. Das man so nur unzufrieden mit sich selber werden kann weil man eh nie die selbstauferlegten Ansprüche erfüllt, ist wohl selbstredend.

Klar hatt ich Momente in denen ich mich fragte, ob ich überhaupt noch Lust dazu habe?
Das Schreiben war schon als Kind meine große Leidenschaft, schon in der Grundschule hab ich Bücher mit Kurzgeschichten geschrieben und sogar mal ne eigene Zeitschrift gemacht. Das war zwar alles nicht literaturpreiswürdig aber es hat mir unheimlich viel Spass gemacht. Und genausoviel Spass machte mir später das Schreiben auf dem Blog!
Diesen Spass habe ich in der letzten Zeit vermisst! Ich möchte nicht eine Review nach der anderen abarbeiten weils gemacht werden muss (ist übrigens auch nicht gerade das was mich beim Bloggen ausfüllt) sondern weil ich Bock drauf habe. Ich möchte nicht 3 Stunden mit Bildbearbeitung verbringen um den geläufigen Ansprüchen zu genügen oder mich mit anderen messen zu können.

Deshalb soll es wieder mehr  "back to the roots" weitergehen. Klar wird das Beautythema nach wie vor einen hohen Stellenwert haben aber es wird nicht mehr alleine im Fokus stehen. Mehr Persönliches, mehr aus meinem Alltag, mehr davon, worauf ich gerade Lust habe oder was mich beschäftigt...ohne Druck und den Anspruch an mich selber alles perfekt machen zu müssen.

An dieser Stelle wird es Zeit Frau Kirschvogel danke zu sagen für Unterstützung in der Zeit als Lipglosslady. Und dafür, dass sie mich wieder motiviert hat hier das zu tun was ich will und zu sein wie ich bin. 
Das war jetzt ne Menge Gelaber, musste aber sein.
Ich hoffe ihr konntet die Message hinter meinem sentimentalen Geschreibsel dennoch irgendwie nachvollziehen und es war nicht allzu verwirrend ;)








Montag, 6. Oktober 2014

Wenn's am schönsten ist...

... soll man bekanntlich gehen. So heißt es doch. Vor knapp dreieinhalb Jahren, am 5. Februar 2011, ging mein erster offizieller Beitrag auf diesem Blog online. Kinder, Kinder war ich damals aufgeregt! Ich war gespannt auf euer Feedback und generell auf die Rückmeldungen, die man als Autor eines Blogs dieser Größenordnung so bekommt.

Seitdem ist viel passiert. Der Blog hat sich weiterentwickelt, ist gewachsen und hat ein neues Gewand bekommen. Die Wahrnehmung von Bloggern sowie deren Kompetenzen hat sich in dieser Zeit ebenfalls stark gewandelt. Es ist spannend zu sehen, welche Möglichkeiten Blogger heutzutage bereits haben. Noch spannender wird es sein zu sehen, in welche Richtung sich alles weiterentwickeln wird. Bei den Lipglossladies konnte ich diesen Weg mitgehen und meine eigenen Erfahrungen sammeln. Ich möchte die Zeit und die großartigen Menschen, die ich näher kennen lernen durfte nicht mehr missen. Und: ich habe eine Menge gelernt, das ist das Beste!

Auch in meinem Leben haben sich zwischenzeitlich viele Dinge verändert, die es notwendig machen, meine  Aktivitäten stärker zu fokussieren (Job, Familie, Zeitmanagement...). Daher muss ich heute leider und sehr schweren Herzens hier bei den Lipglossladies meinen Abschied nehmen. Diese Entscheidung ist mir unglaublich schwer gefallen. Der Blog hier und die Zusammenarbeit mit Tine war etwas ganz Besonderes.

Um die letzten Jahre zusammenzufassen, habe ich einen kleinen Querschnitt meiner Beiträge erstellt. Mal sehen, was ich hier so getrieben habe:


Mein erster Post ging im Februar 2011 auf diesem Blog online: ein Tutorial mit Patina und Mulch von MAC. Patina gehört auch heute noch zu meinen liebsten Lidschatten. Ein neutrales Gold mit pinkfarbenem Pearl - zurückhaltend aber nie langweilig - was will man mehr?


Der aktuell letzte Look, den ich offiziell für die Lipglossladies geschminkt habe, war meine diesjährige "Liebeserklärung" an den Herbst. Ich taste mich nach einer langen Phase dezenter Make-ups wieder ein wenig an farbige Lidschatten heran.


Bis heute mein liebster Look, den ich für diesen Blog kreiert habe: Ton in Ton in Ton Damals habe ich noch etwas häufiger in den Farbtopf gelangt als heute - würde das Make-up so aber immer noch tragen.


Das meistgeklickte Make-up insgesamt ist meine Beitrag Steht mir das? Hier habe ich versucht einen Look umzusetzen, den ich an einer anderen Bloggerin sagenhaft fand und bin an meine Grenzen gestoßen: Fazit - eine 1:1-Umsetzung schöner Looks ist nicht immer von Erfolg gekrönt.


Der meistgeklickte Beitrag von mir ist eine Review zur Vichy Aera Teint Pure Foundation. Im Vergleich zu den Foundations, die ich heute so trage (z.B. Bourjois Healthy Mix Serum) finde ich sie doch ganz schön orangestichig. Ich bin ganz froh, dass sich die Hersteller hierzulande so langsam (sehr langsam…) auf gelbstichige und helle Foundation-Nuancen einstellen.


Mein Make-up mit den Produkten der Feathered Fall Kollektion von catrice gefällt euch laut Beitragsstatistik aktuell (Oktober) ganz besonders gut. Die Lidschatten sind aber auch einfach zu schön. Eine wirklich gelungene Kollektion.


Heiß diskutiert wurden damals unsere Umsetzungen zum Make-up Battle die Schneekönigin. Ihr konntet entscheiden, wer von uns das jeweilige Thema besser getroffen hat. Mir persönlich gefällt das Make-up immer noch sehr gut, aber es hat damals definitiv die Gemüter gespalten.


Bunt wurde es auch ab und zu, zum Beispiel mit den grandiosen Paletten von Sugarpill. Die Paletten habe ich vor vor zwei Tagen wieder in Benutzung, weil ich ein Make-up von Lisa Eldridge mit den Lidschatten auf schwarzer Base umsetzen wollte. 



Am liebsten trage ich Farbe allerdings auf den Nägeln. Egal ob herbstlich-elegant oder sommerlich-farbenfroh - diese Leidenschaft hat sich im Laufe der Jahre nicht verändert. Aufwändige Naildesigns sind nicht so mein Ding. Ich mag es schlicht und konzentriere mich lieber auf spannende Kombinationen und minimalistische Designs. Nagellack wird mich auch zukünftig im Alltag begleiten.


Es gibt im Grunde nur noch eine Sache, die ich hier unbedingt loswerden möchte: vielen Dank, liebe Tine, für dein Vertrauen und deine Unterstützung hier auf dem Blog in den vergangenen 3,5 Jahren. Ich weiß das sehr zu schätzen. Vielen Dank an euch, für euer tolles, überwiegend positives (manchmal auch kritisches) aber immer konstruktives Feedback. Das alles hat maßgeblich dazu beigetragen, dass ich mich hier willkommen und wohl gefühlt habe.


Ganz weg bin ich allerdings nicht aus unserer schönen, digitalen Welt. Ihr findet mich bei Interesse weiterhin auf Twitter und Facebook. Auch mein eigener Blog Was die Kirschvögel Flüstern bleibt vorerst weiter bestehen. Dort schreibe ich neben Beauty und Fashion auch über meine Arbeit als Illustratorin und Comiczeichnerin.

Habt eine wundervolle Zeit!
Frau Kirschvogel

Freitag, 26. September 2014

Face of Friday - Willkommen, lieber Herbst

Ich freue mich, dass du da bist. Obwohl ich die anderen Jahreszeiten auch sehr gerne habe, finde ich dich jedes Jahr auf's neue ganz besonders inspirierend und bereichernd. Du bist gemütlich und immer für eine Überraschung gut. Ich bin ja auch ein Herbstkind, vielleicht klappt es deshalb so gut mit uns beiden? Wer weiß. Willst du sehen, was ich mir heute für dich ausgedacht habe?


Auf den Augen trage ich heute eine Mischung aus warmem, golddurchwirktem Grün und kühlerem Violett und Grau. Nicht schlecht an und für sich, auch wenn ich mir dieses eine Mal das Grün tatsächlich noch kräftiger gewünscht hätte. Sollte ich den Look noch einmal schminken, werde ich definitiv eine "sticky base" verwenden. Welche Produkte ich benutzt habe könnt ihr nachlesen, wenn ihr mit der Maus über die Produktliste fahrt:

ProduktlisteBildBenutzt habe ich:
AUGEN
catrice Eyeshadow Pen Mermaid It | Urban Decay Naked Basics Palette, Lime Crime Lucky Charm & Fyrrinae Dressed to Kill, MAC Carbon, Vex, Smut und Brulé | Maxfactor False Lash Effect Mascara | p2 impressive Gel Kajal in Schwarz auf der Wasserlinie | Artdeco High Precision Liner*
TEINT
Sisley Phyto Teint Expert Foundation* in Porcelain | NARS Creamy Concealer in Custard | rms beauty buriti bronzer & living luminizer | Yves Rocher Rouge Brilliance Lippenstift in Cerise Noir* als Cremerouge | CHANEL Poudre Universel Libre No.30
BRAUEN
MAC Mystery & Alverde klares Brauengel
LIPPEN
Yves Rocher Rouge Brilliance Lippenstift in Cerise Noir* & Illamasqua Sheer Lipgloss Opulent




Auf Wangen und Lippen wie fast immer dieser Tage: Beerentöne. Ich bin dazu übergegangen, meinen Lippenstift als Cremerouge aufzutupfen. So muss ich nicht lange nach der passenden Nuance suchen. Mal sehen, wann ich das nächste mal wieder zu einem Puderrouge greifen werde.


Schade nur, dass das wunderschöne Pigment "Dressed to Kill" von Fyrrinae in diesem Look gar nicht richtig zur Geltung kommt. Da ist auf jeden Fall noch Luft nach oben. Aber jetzt erfreue ich mich erst einmal an dem herrlichen Wetter und lasse mir die letzen Sonnenstrahlen auf den funkelnden Lidschatten scheinen.

Frau Kirschvogel
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 Mit * markierte Produkte wurden mir zur Ansicht zur Verfügung gestellt.

Freitag, 19. September 2014

Face of Friday - Feathered Fall

Die Feathered Fall Kollektion von Catrice stürmt derzeit mein Dashboard. Könnte es sein, dass Valeries wundervolle Swatches daran nicht ganz unbeteiligt sind? Mich zumindest haben sie dazu bewogen mal wieder in die Drogerie zu stiefeln und explizit nach einer bestimmten Kollektion Ausschau zu halten. Ich wurde fündig und zeige euch heute einen Look, den ich mit einigen Produkten aus der Feathered Fall geschminkt habe. Bei Interesse findet ihr hier meine Eindrücke und Swatches zu den einzelnen Produkten.


Von den Lidschatten gefällt mir vor allem der türkis-violett changierende Peacocktail. Ich trage ihn auf dem beweglichen Lid, nach außen hin mit mattem Violett und Schwarz abgedunkelt, zum Innenwinkel hin mit einem goldschimmernden Pink verblendet. Die Farbe ist wahnsinnig strahlend. Der ausgeprägte Farbwechsel macht den Lidschatten zudem zu einem besonderen Schmankerl.

ProduktlisteBildBenutzt habe ich:
AUGEN
Urban Decay Primer Potion Eden | Urban Decay Naked Basics Palette, catrice Peacocktail, Plum Plumes & I am a coal girl, MAC Carbon, Expensive Pink und Brulé | Être Belle Lash Express & Hyaluronic Mascara | p2 impressive Gel Kajal in Schwarz auf der Wasserlinie | Artdeco High Precision Liner* & catrice Eyeliner Peacocktail
TEINT
Astor Perfect Stay 24H Foundation & Perfect Skin Primer* in No.100 | NARS Creamy Concealer in Custard | CHANEL Les Beiges No.30 | NARS Rouge Taos & Seduction | Houglass Ambient Lighting Powder Ethereal Light
BRAUEN
Isadora PErfect Contour Kajal No.61 Dark Brown & Alverde klares Brauengel
LIPPEN
Yves Rocher Rouge Brilliance Lippenstift in Cerise Noir* & catrice Morphing Lipgloss Golden Plum-e



Auf den Lippen wollte ich unbedingt den Gloss aus der Kollektion tragen. Da er im Zusammenspiel mit den dunkel geschminkten Augen etwas unterzugehen drohte, habe ich ihn mit meinem aktuellen Lieblings-Lippenstift ( Yves Rocher Cerise Noir*) gemischt. Die Verbindung zwischen Augen und Wangen schafft eine Kombination rötlicher Rouge-Nuancen.


Damit alles gut miteinander harmoniert, habe ich auch die Brauen dunkler nachgezogen und mich damit weit aus meiner Comfort-Zone herausgewagt. Das Ergebnis gefällt mir - zumindest, was die Intensität angeht - sehr gut. Die Konsistenz des verwendeten Stiftes finde ich nicht optimal.   Ich werde mich mal nach einem entsprechend dunklen Brauenpuder umsehen.


Keines der verwendeten Produkte aus der Kollektion fällt in mein übliches Beuteschema und auch das Make-up ist fernab dessen, was ich mittlerweile bevorzugt trage. Nichtsdestotrotz finde ich die Kollektion extrem gelungen und das Preis-Leistungs-Verhältnis optimal, um sich mit "exotischeren" Nuancen einzudecken.

Randnotiz: Ich bin über einige Texte gestolpert, die in Peacocktail ein Dupe zu Club von MAC sehen. Den Eindruck kann ich leider nicht bestätigen. Club ist ein rötlich-grün changierender Lidschatten mit warmer, brauner Grundfarbe wohingegen Peacocktail türkis-violett changiert und eine graubraune Grundfarbe aufweist.

Frau Kirschvogel
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 Mit * markierte Produkte wurden mir zur Ansicht zur Verfügung gestellt.